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Vorfreude auf das Derby beim SVK II

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Er will sich mit dem TSV Siegsdorf auf dem Weg in die Kreisliga nicht aufhalten lassen: Spielertrainer Helmut Felber (links, hier gegen Maximilian Öggl), der sich zuletzt meist auf seine Trainerrolle beschränkte und auch in der nächsten Saison beim TSV das Kommando haben wird. (Foto: Weitz)

Der Abstiegskampf in der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV hat sich auf fünf Mannschaften reduziert, an der Tabellenspitze konkurrieren bis zum Saisonfinale am 25. Mai drei Mannschaften um den direkten Aufstieg und den Platz zur Aufstiegs-Relegation. Die besten Karten im Titelkampf hat der TSV Siegsdorf (1./49 Punkte): Die Schützlinge von Helmut Felber haben drei Punkte Vorsprung auf den SV Saaldorf (2./46), der nur noch zwei Partien vor sich hat, und sechs Zähler vor dem SC Inzell (3./43), der noch dreimal antreten darf.


Vorteil für Siegsdorf

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So steht fest: Sollten die Siegsdorfer in den nächsten beiden Partien – am heutigen Samstag (17 Uhr) in Berchtesgaden (4./34) sowie am 18. Mai (alle Spiele beginnen dann zeitgleich um 15 Uhr) – mehr als drei Punkte holen, stehen sie vorzeitig als Meister und damit als Aufsteiger in die Kreisliga fest. Am letzten Spieltag geht es zum praktisch bereits gesicherten TSV Grabenstätt (6./27).

»Ja, es ist natürlich unser Ziel, dass wir den Aufstieg schaffen« gibt Trainer Helmut Felber angesichts der guten Ausgangsposition offen zu. Aber »Berchtesgaden kann befreit aufspielen, das wird ein schweres Auswärtsspiel. Da müssen wir eine gute Leistung bringen«, so der ehemalige Spieler des FC Traunstein, der in Berchtesgaden »auch mit einem Punkt zufrieden« wäre. Personell »sieht es relativ gut aus«, berichtet er. Er mahnt aber auch »unsere letzten Ergebnisse waren oft knapp, das mit dem Aufstieg wird kein Selbstläufer.« Unabhängig von der Ligazugehörigkeit in der kommenden Saison wird Felber ebenso beim TSV im Amt bleiben wie Co-Trainer Christoph Reiter und Torwarttrainer Markus Bauer.

Voraussichtlich geht es für die Verfolger der Siegsdorfer also »nur« noch um Rang 2, der die Aufstiegsrelegation bringen würde. Klar ist: Sollte der SC Inzell seine letzten drei Begegnungen – am heutigen Samstag (16 Uhr) gegen den SV Ruhpolding (7./27), an den folgenden Sonntagen in Freilassing und gegen Fridolfing – allesamt gewinnen, wäre er auf jeden Fall Zweiter. Denn dann könnten die Saaldorfer (gegen Laufen, spielfrei und gegen Chieming) bestenfalls punktgleich mit den Schützlingen von Willi Aigner sein. Bei Punktgleichheit hätten die Inzeller den Vorrang, weil dann der direkte Vergleich entscheidet. Und hier liegen die Inzeller (4:3-Sieg im Heimspiel, 2:1-Erfolg in Saaldorf) vorne.

So müssen die Saaldorfer zum Abschluss dieses Spieltages am Sonntag (15 Uhr) im Duell mit dem abstiegsgefährdeten SV Laufen (11./21) nicht nur gewinnen, sondern auch darauf hoffen, dass sich die Inzeller im Endspurt noch Punktverluste leisten. Für Saaldorf und Laufen ist es bereits das vorletzte Saisonspiel.

Zu den Laufener Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zählt der ESV Freilassing II (12./18), der noch drei Partien vor sich hat. Am Samstag (16 Uhr) sind die Grenzstädter beim TSV Grabenstätt gefordert, der sich praktisch schon den Klassenerhalt gesichert hat. Mit einem Heimsieg könnten die gastgebenden Schützlinge von Trainer Siegi Straßhofer auch dem TSV Traunwalchen (9./22) – der von Straßhofers Bruder Gerry betreut wird – helfen, einen Konkurrenten auf Distanz zu halten.

Die Traunwalchner ihrerseits könnten sich am Sonntag (14 Uhr) selbst einen Konkurrenten »vom Hals schaffen«: Gewinnen sie gegen den TSV Chieming (13./17), sind sie von den Chiemseern nicht mehr einzuholen. Für die Gäste ist die Partie wohl die letzte Chance: Gelänge ein Sieg, könnte man im anschließenden Heimspiel gegen den BSC Surheim (10./22) zumindest noch die Relegation anpeilen.

Für Auf- und Abstieg unbedeutend, aber für das Prestige umso wichtiger ist die Partie des SV Kirchanschöring II (5./29) gegen den Lokalrivalen TSV Fridolfing (8./26) am heutigen Samstag (18 Uhr): Die von Bruno Tschoner betreuten Gastgeber wollen an ihren jüngsten 4:0-Erfolg in Freilassing anknüpfen. Die Gäste um Trainer Andreas Straßer wären wohl mit einem Ergebnis wie im Hinspiel (2:2) zufrieden.

»Freuen uns auf das Spiel«

»Wir freuen uns einfach auf dieses Spiel«, so SVK-Trainer Bruno Tschoner. Denn die Partie, die im Anschluss an das Spiel der Landesliga-Mannschaft des SVK stattfindet, bildet den Heimabschluss der Saison. »Im Spiel sind wir zwar für 90 Minuten 'Feinde', aber danach wieder Freunde«, so Tschoner. Man wolle mit Fans, »Erster« und eben auch dem Gast aus Fridolfing anschließend gemeinsam feiern – was mit einem Punktgewinn noch viel leichter fiele ... who