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Vorentscheidung im Verfolgerfeld?

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So wollen die Spieler des TuS Traunreut auch diesmal wieder ihre Gegner hinter sich lassen: In dieser Szene lässt Bernd Schweidler, der Schütze des 1:0, Maximilian Mayer vom SBC Traunstein II hinter sich. Schweidler tritt mit dem TuS zum Derby beim TSV Peterskirchen an, Mayer trifft mit dem SBC II auf den SV Erlbach II. (Foto: Weitz)

Nachdem es dem TSV Kastl am ersten kompletten Frühjahrsrunden-Spieltag der Fußball-Kreisliga Gruppe II gelungen ist, seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auszubauen, darf man gespannt sein, was sich an diesem Wochenende alles tut im Inn/Salzach-Oberhaus. Eine Vorentscheidung könnte im Verfolgerfeld der Top-Teams fallen, denn der TSV Peterskirchen hat morgen um 18 Uhr den TuS Traunreut zu einem brisanten Derby zu Gast. Nur der Sieger dieser Partie darf weiter von der Bezirksliga träumen.


Das Hinspiel hatten die Traunreuter zwar mit 1:2 vergeigt, doch die Truppe von Trainer Tom Stutz – ebenso wie das Hermann-Reiter-Team siegreich ins neue Jahr gestartet – scheint es ebenso wie die Peterskirchner durchaus noch wissen zu wollen. Der jüngste Schönauer Ausrutscher beim FC Töging II macht’s aber möglich, dass sowohl der TuS als auch die einen Zähler besser gestellten Reiter-Schützlinge nun wieder »bei der Musik« sind.

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SGS will sich rehabilitieren

Morgen um 15 Uhr möchte sich die SG Schönau in der Heimvorstellung gegen den TSV Teisendorf für die Schmach von Töging rehabilitieren. Die Königsseer hatten zwar das Hinspiel mit 1:0 für sich entschieden, doch sollte es der Moritz-Bauregger-Elf gelingen, an die äußerst passable Leistung aus dem Peterskirchen-Spiel anzuknüpfen, dann dürfte eine Überraschung durchaus möglich sein.

TSV Altenmarkt gegen FC Töging II – diese Begegnung, die morgen um 16 Uhr beginnt, ist ein Duell zweier Vorwochen-Sieger. Die Christian-Fleißner-Schützlinge können nach dem 2:0 vom vergangenen Samstag im Kellerduell beim FC Bischofswiesen selbstbewusst auflaufen. Weil Schlusslicht Erlbach II gegen den FC Hammerau verlor, wuchs der Vorsprung auf den einzigen Abstiegsplatz auf 17 Punkte an.

Eng könnte es für die Altenmarkter nur noch um einen der beiden Relegationsplätze werden. Doch da kam zuletzt Schützenhilfe vom Lokalrivalen TSV Peterskirchen, der den TSV Teisendorf mit 3:2 niederrang. Fünf Punkte beträgt nun der Altenmarkter Vorsprung auf die Teisendorfer – bei zwei Spielen weniger. »Wir sollten gleich in den nächsten Spielen weiter punkten, um möglichst früh den Klassenerhalt in trockenen Tüchern zu haben«, gibt Fleißner als Devise aus.

Ebenfalls morgen um 16 Uhr hat der TSV Bad Reichenhall den FC Bischofswiesen zu Gast: Alles andere als ein Sieg der Mario-Majer-Truppe – die das Hinspiel 4:0 gewonnen hatte – wäre eine Riesen-Überraschung, auch wenn die Kurstädter zuletzt beim 1:3 in Anger in den Startlöchern hängengeblieben sind.

Einen Fehlstart erwischte auch die Bezirksliga-Reserve des SB Chiemgau Traunstein, die das Derby beim TuS verlor und nur mit viel Glück eine höhere Schlappe verhinderte. In der Heimvorstellung gegen Kellerkind SV Erlbach II soll morgen um 17 Uhr der erste Dreier im Jahr 2014 für das Team von SBC-Trainer Robert Kranich herausspringen. »Wir dürfen die Erlbacher auf keinen Fall unterschätzen, die haben auch einige Spieler im Kader, die schon höherklassig gespielt haben«, so SBC-Pressesprecher Peter Mallmann. Das Hinspiel hatten die Traunsteiner – die als aktueller Neunter durchaus noch Punkte gegen den Abstieg benötigen – mit 3:1 für sich entschieden.

Der SV Oberteisendorf startet mit einem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den SC Anger in eine englische Woche. Wenn dann auch noch das Nachholspiel am kommenden Mittwoch, 18 Uhr, gegen Altenmarkt über die Bühne ist, haben die Mannen von Trainer Andi Horner im neuen Jahr doppelt so viele Spiele bestritten wie die meisten anderen Teams – nämlich vier.

Klar, dass der SVO gegen diese beiden Gegner weitaus bessere Aussichten haben dürfte als zuletzt in Kastl, wo es ja eine 0:5-Schlappe setzte. Das Hinspiel in Anger wurde übrigens 1:2 verloren.

Mit dem souveränen Spitzenreiter TSV Kastl gastiert am, Sonntag, 15 Uhr, der designierte Meister beim FC Hammerau. Dessen Trainer Brane Aleksic muss also seinen Mannen taktische Varianten einimpfen.

Dennoch: Unschlagbar ist Kastl nicht, auch wenn der Hammerauer Vorstand Gernot Althammer den Gast in der Rolle des »haushohen Favoriten« sieht. »Wir müssen einen sehr guten Tag haben und der Gegner uns vielleicht etwas unterschätzen. Je länger wir ohne Gegentor bleiben, umso nervöser werden die Kastler.« cs