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Von einem Wasserleck »ausgebremst«

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Eine starke Leistung wurde nur mäßig belohnt: beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) landete der Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase nach der Pole-Position im Rennen nach technischen Problemen »nur« auf dem 16. Platz der GTD-Klasse.


Dabei hatten die Piloten der Mannschaft von Paul Miller Racing – René Rast, Matt Bell, Bryce Miller und Christopher Haase – bis zur »Halbzeit« des Rennens mit ihrem Audi R8 LMS (US-Version) immer unter den besten Fünf gelegen. »Die Motortemperatur ist konstant gestiegen. Was folgte, war ein unfreiwilliger Boxenstopp, um ein Wasserleck im Kühlsystem zu reparieren. Die Chancen auf eine Top-Platzierung waren dadurch leider dahin«, bedauerte Haase. Doch das Team kämpfte weiter, wollte das Rennen unbedingt zu Ende fahren - was mit Platz 16 in der GTD-Kategorie auch gelang.

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Darüber hinaus konnte Christopher Haase nach der Reparatur sogar noch die schnellste Rennrunde für das Audi-Kundensport-Team Paul Miller Racing erobern: »Dafür gibt’s zwar weder Punkte noch Preisgeld, aber es ist eine super Motivation für das ganze Team. Es hat wirklich wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es war eine hervorragende Team-Leistung und eine tolle Fahrerkombination«, freute sich Haase.

Der hatte ja auch im Training die Bestzeit erzielt, wobei die ersten sechs Autos innerhalb von nur 89 Tausendstelsekunden und die besten 20 innerhalb von nur einer Sekunde klassiert waren.

Zudem konnte er sich darüber freuen, dass das Audi-Kundenteam Flying Lizard Motorsports mit Nelson Canache jr. (Venezuela), Tim Pappas (USA), Spencer Pumpelly (USA) und Markus Winkelhock in der Klasse für seriennahe GT-Sportwagen den zweiten Platz errungen hatte. Vier Stunden lang galt das Audi-Team sogar als Sieger, doch dann nahmen die Rennkommissare eine Strafe gegen das Ferrari-Team mit Pier Guidi, Scott Tucker, Bill Sweedler, Townsend Bell und Jeff Segal zurück, und so waren die Ferrari-Piloten doch noch Sieger.

Das war deshalb umstritten, weil Guidi sich kurz vor Schluss mit eher unfairen Mitteln gegen Winkelhock gewehrt und diesen ins Gras geschickt hatte.