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»Von Anfang an konkurrenzfähig«

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Sie durften sich im zweiten Rennen über eine starke Leistung freuen: Ricardo Feller (links) und der Kirchanschöringer Christopher Haase. (Foto: Gruppe C GmbH)

Beste Saisonplatzierung für den Kirchanschöringer Christopher Haase im ADAC GT Masters, Punkte für das Team Schnitzer und Spitzenplätze für das Team Reiter Engineering (Kirchanschöring) im Rennen des GT4 Central European Cups standen aus heimischer Sicht im Mittelpunkt der Rennen, die in Most (Tschechien) ausgetragen wurden. Im ADAC GT Masters war es die zweite Veranstaltung der Saison.


In der Topserie, dem ADAC GT Masters, hatten Ricardo Feller (Schweiz) und Christopher Haase (Kirchanschöring) sich schnell mit der ihnen unbekannten Strecke in Most anfreunden können. »Wirklich ein schöner Kurs, auf dem das Team BWT Mücke Motorsport auch einen super Job gemacht hat. Unser Audi war von Anfang an konkurrenzfähig«, lobt Haase.

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Im Qualifying für den ersten Lauf hatte Feller Pech und kam auf Rang 22. Mehr Pech gab's aber im Rennen: In der ersten Kurve ging es eng zu, Fellers Auto wurde getroffen – das Aus. Doch im zweiten Audi R8 LMS des Teams BWT Mücke gab es dafür den Sieg für Jeffrey Schmidt/Stefan Mücke vor Marvin Kirchhöfer/Daniel Keilwitz (Corvette). Rang 3 ging an Robert Renauer/Mathieu Jaminet (Porsche).

Eine starke Leistung bot auch das BMW-Team Schnitzer (Freilassing) mit Mikkel Jensen/Timon Scheider und verbuchte den 6. Platz. Im zweiten Durchgang setzten sich Markus Pommer/Maximilian Götz (Mercedes-AMG GT 3) vor Kirchhöfer/Keilwitz sowie Renauer/Jaminet durch. Platz 7 gab es für Feller/Haase. Haase hatte im Zeittraining für den zweiten Lauf Rang 11 erobert. »Das war okay, allerdings hatte ich in meiner schnellsten Runde einen Patzer drin – ohne den wäre Startplatz fünf oder sechs möglich gewesen«, bedauerte der Kirchanschöringer. Aber »mein Start war sauber und ich bin recht schnell auf Platz sieben vorgekommen. Das war auch die Position, die Ricardo nach dem Boxenstopp innehatte und die wir ins Ziel gebracht haben«, freut sich der 30-Jährige. Haase/Feller hatten ja beim Saisonauftakt einen 10. Platz geholt, diesmal lief es noch besser.

Pech im Training hatten Jensen/Scheider. Hier gab es nur Rang 31, und so war im Rennen nicht mehr als Rang 20 drin. Für Haase geht es schon an diesem Wochenende weite nach Brands Hatch. In Großbritannien bestreitet er im Audi R8 LMS des Teams Sainteloc-Racing den zweiten Lauf der Blancpain Sprint Series.

Den ersten Saisonlauf bestritten in Most zudem die Piloten der Serie GT4 Central European Cups. Dabei gab es für das Kirchanschöringer Team Reiter Engineering durch Patric und Marylin Niederhauser in beiden Läufen einen Sieg im KTM X-Bow GT 4. Stark fuhr jedoch auch der Reiter-Pilot Benjamin Mazatis mit seinem Teamkollegen Ilmari Korpivarra, ebenfalls im KTM X-Bow. Nach dem 6. Platz im ersten Rennen lief es im zweiten Durchgang mit Rang 2 noch besser: Korpivarra übergab nach Startplatz 10 bereits auf Rang 5 an Mazatis. »Wir hatten im Laufe meines Stints ein paar Schaltprobleme. Dennoch habe ich es geschafft, drei Autos zu überholen«, freut er sich.

Obwohl Überholen in Most grundsätzlich schwierig sei, »bin ich, sobald sich eine Lücke aufgetan hat, sofort reingestochen und es hat geklappt.« Zudem habe er »in den Kurvenkombinationen super Wege gefunden«, weshalb Mazatis jubelt: »Das war vielleicht sogar das beste Rennen meiner Karriere.« Daran anknüpfen will er beim nächsten Lauf des Cups, der am 19./20. Mai auf dem Red Bull Ring in Spielberg (Österreich) ausgetragen wird. who