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Vom Tabellennachbarn absetzen

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Er könnte auch diesmal wieder einiges an Arbeit bekommen: Kirchanschörings Torwart Dominic Zmugg, hier mit seinem Teamkollegen Özgur Kart (rechts) und Wolfratshausens Marian Kecht. (Foto: Butzhammer)

Zum Duell der punktgleichen Tabellennachbarn der Fußball-Bayernliga Süd empfängt der SV Kirchanschöring am morgigen Samstag um 14 Uhr die SpVgg Hankofen-Hailing im Stadion an der Laufener Straße. Da fast alle Teams der Region schon Winterpause haben und die Hallensaison auch noch nicht auf Hochtouren läuft, erhoffen sich die Verantwortlichen der Gelb-Schwarzen wieder eine große Zuschauerresonanz.


In den restlichen drei Begegnungen bis zur Winterpause – danach wird noch beim TSV Rain/Lech (25. November) und zu Hause gegen den SV Heimstetten (2. Dezember) gespielt – möchten die Schützlinge von Spielertrainer Yunus Karayün genügend Zähler sammeln, um über dem Strich zu bleiben.

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Dass da manchmal auch ein einzelnes Pünktchen sehr wertvoll sein kann, hat man am vergangenen Wochenende gesehen, denn durch das 1:1-Remis gegen die DJK Vilzing konnten die »Anschöringer« die Abstiegszone verlassen. Klar, dass der SVK nun eine Revanche für das 2:4 aus dem Hinspiel in Niederbayern plant, »denn wir wollen einen kleinen Abstand zwischen uns und die SpVgg einbauen«, redet der Spielertrainer Klartext. »Und das Hinspiel haben wir ja damals mega-unglücklich verloren, die erste Halbzeit (0:3) dabei total verpennt«, so Karayün, »das wird uns diesmal nicht passieren.« Man sei jedenfalls »gewappnet – und wir wissen, was auf uns zukommt«, meint der 32-Jährige. Zudem sei man auch sehr ordentlich vorbereitet auf den Gegner.

Die letzten beiden SVK-Vorstellungen gegen sehr starke Mannschaften (vor Vilzing war ja 1860 München II zu Gast) seien »sehr ordentlich« gewesen, und diesen positiven Trend wolle man mit einem Sieg untermauern. Allerdings weist auch Karayün darauf hin, dass allein schon die aktuell sehr schwierigen Platzbedingungen eine Herausforderung darstellen. »Wir werden diese Situation aber annehmen und unser Bestes geben«, so der frührere Teamkollege – zu Junioren-Zeiten – von Bayern-Legende Philipp Lahm.

Auch SVK-Teammanager Michael Wengler bezeichnet den Zustand des Rasens als grenzwertig. »Unser Platzwart wollte nochmal mit einer Walze über den Platz, doch ob der sich trotzdem insoweit erholt, dass am Samstag einigermaßen darauf Fußball gespielt werden kann, bleibt abzuwarten.« Seinen Worten zufolge stehe abgesehen von Martin Söll (Rotsperre aus dem Kreisklassen-Duell des SVK II gegen Berchtesgaden) der komplette Kader zur Verfügung. »Am Montag war unser Team in der Sauna in Waging«, so Wengler, für den Rest hieß es seitens des Trainerteams »bitte Laufschuhe mitnehmen«, um den Platz zu schonen. Nach dem morgigen Spiel findet zudem das Ehemaligen- beziehungsweise Legendentreffen des SVK statt. cs

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