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Vom »Löwen«-Scout zurück auf die Trainerbank

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Helmut Wirth hat einen neuen Trainerjob übernommen. Der Wimpasinger ist ab sofort Coach der U-14-Fußballer im Nachwuchsleistungszentrum des SV Wacker Burghausen.

Neue Herausforderung für Helmut Wirth: Der Wimpasinger ist ab sofort Cheftrainer der U-14-Fußballer im Nachwuchsleistungszentrum des SV Wacker Burghausen. Das Team ist in der abgebrochenen Junioren-Saison Meister der Kreisliga geworden und steigt damit in die Bezirksoberliga auf.


»Es war an der Zeit, dass ich wieder etwas Neues mache, denn ich will mich immer weiterentwickeln«, sagt der 46 Jahre alte B-Lizenz-Inhaber im Gespräch mit unserer Sportredaktion. »Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe, denn ich fühle mich im Leistungsfußball zuhause«, ergänzt er.

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Zuletzt war Helmut Wirth ja in der Nachwuchs- Scoutingabteilung des Fußball-Drittligisten TSV 1860 München tätig. »Das waren zwei sehr spannende Jahre«, blickt er zurück. Doch nun suchte Wirth eine neue Herausforderung und verließ »auf eigenen Wunsch«, wie er betont, die Münchner. »Wir werden aber sicherlich weiter in Kontakt bleiben«, freut er sich.

Neben seinem Engagement bei den »Löwen« war Wirth zuletzt auch Trainer bei seinem Heimatverein und betreute beim TSV Siegsdorf die U 19, die in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Bergen angetreten war. Wirth feierte auch mit dieser Mannschaft einen tollen Erfolg: Die SG wurde in der nun abgebrochenen Saison nämlich Zweiter in der Kreisklasse 2 und steigt damit in die Kreisliga auf. Zuvor war der Trainer noch jeweils zwei Jahre bei der JFG Hochstaufen und beim SB Chiemgau Traunstein im Jugendbereich tätig. Auch dort feierte er mit seinen Teams jeweils einen Aufstieg und legte damit eine tolle Erfolgsserie hin.

Nun hat er bereits seine Arbeit in Burghausen aufgenommen. Zweimal die Woche bittet Wirth seine neue Truppe – der Kader soll zum Saisonstart 18 bis 19 Spieler umfassen – aktuell zum Training. »Und das ist gerade natürlich etwas ungewöhnlich«, betont der erfahrene Übungsleiter. Seit dieser Woche sind die Corona-Regeln ja weiter gelockert worden, jetzt dürfen immerhin mehrere Spieler gleichzeitig trainieren. »Dadurch sind natürlich jetzt mehr Übungen möglich«, betont der Coach.

Der neue Wacker-Nachwuchstrainer hofft dennoch darauf, »dass es bald wieder normal weitergehen wird«. Denn freilich seien auch seine Spieler mittlerweile richtig heiß darauf, normal kicken zu dürfen. »Aber wir halten uns selbstverständlich an alle Regeln und meine Spieler akzeptieren die momentane Situation auch«, betont er.

Für den Herbst hofft Helmut Wirth dann aber schon sehr, dass der Ligabetrieb auch wirklich starten kann. Für sein Team werde die Herausforderung in der höheren Liga sicherlich nicht einfach, sagt er voraus. »Aber da ist der Lerneffekt für meine Truppe einfach besser.« Wirth selber sieht sich die nächsten Jahre übrigens noch im Juniorenbereich an der Seitenlinie stehen. »Aber irgendwann will ich auch eine Mannschaft bei den Herren trainieren.« Und nach Möglichkeit will er freilich dann auch in diesem Bereich einige Aufstiege wie jetzt eben schon bei den Junioren feiern können. SB

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