Voigt gewinnt IBU-Cup

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Pech für Philipp Nawrath: Der Biathlet hat beim letzten IBU-Cup der Saison im vorletzten Rennen zunächst die Führung in der Gesamtwertung übernommen, musste diese dann aber im allerletzten Wettkampf wieder abgeben. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Was für ein Herzschlagfinale: Bei letzten IBU-Cup der Saison im österreichischen Obertilliach hat die deutsche Biathletin Vanessa Voigt (SV Rotterode) den Gesamtsieg geholt. Philipp Nawrath (SK Nesselwang), der am Stützpunkt Ruhpolding trainiert, hingegen gab im allerletzten Rennen den ersten Platz wieder aus der Hand – und den hatte er sich erst tags zuvor geholt.


Voigt reichten beim Finale des zweitklassigen IBU-Cups die Plätze eins (Einzelrennen über 12,5 km), 13 (Sprint über 7,5 km) und 24 (erneut ein Sprint über 7,5 km), um mit über 100 Punkten Vorsprung den bislang größten Erfolg ihrer Karriere einzufahren.

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Die 23 Jahre alte Nachwuchshoffnung aus Thüringen erhält als Belohnung einen fixen Startplatz für das Weltcup-Finale von Freitag bis Sonntag in Östersund (Schweden) und sie darf auch beim ersten Weltcup der neuen Saison in Kontiolahti (Finnland) starten, der für den 19. bis 21. November angesetzt ist.

Den zusätzlichen Startplatz für das deutsche Männer-Team für das Weltcup-Finale verpasste hingegen Philipp Nawrath knapp. Der 28-Jährige hatte erst am Freitag mit seinem dritten Saisonsieg die Führung im IBU-Cup übernommen. Er gewann dabei den ersten Sprint über 10 km. Doch im Abschlussrennen am Samstag – wieder ging es im Sprint über 10 km um die Punkte – gab Nawrath den Gesamtsieg mit einem 17. Platz – er leistete sich drei Schießfehler – noch aus der Hand. Letztlich fehlten ihm am Ende sechs Punkte auf den Norweger Filip Fjeld Andersen, der nach Platz zwei am Vortag den letzten Wettkampf für sich entscheiden konnte und sich damit die Große Kristallkugel holte. Wir berichten in einer unserer nächsten Ausgaben noch ausführlich über das IBU-Cup-Finale.

SB

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