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Vier Zehn-Minuten-Strafen

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Der DEC Inzell zahlt in der Eishockey-Landesliga weiter Lehrgeld. Gegen den ESC Vilshofen setzte es eine 5:8-Heimniederlage. Das Spiel war geprägt von einer schwachen Anfangsphase und einer noch schwächeren Phase der Hausherren im Schlussdrittel. »Da haben wir alles falsch gemacht«, schimpfte DEC-Abteilungsleiter Olaf Becker.


Auch im ersten Drittel standen die Inzeller Puckjäger neben der Spur und hatten Glück, dass die Gäste nur eine ihrer zahlreichen Einschussmöglichkeiten nutzen konnten.

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Im Mitteldrittel schien der DEC etwas besser ins Spiel zu finden. Nach dem 0:2 der Vilshofener verkürzte zunächst Matthias Schwabl auf 1:2 und auch nach dem 1:3 ließen die Schützlinge von Trainer Thomas Rumpeltes nicht locker und kamen durch Florian Schwabl und Julian Meyer sogar zum Ausgleich.

Knackpunkt der Partie war die 46. Minute, als der Schiedsrichter beim Stand von 3:4 zunächst auf unerlaubten Weitschuss entschied, dann aber doch weiterspielen ließ. Robert Vavroch nutzte die Chance zu einem seiner vier Treffer.

In der Schlussphase nahmen die technisch überlegenen Gäste etwas das Tempo aus der Partie, dadurch gelang Matthias Meyer und Thomas Kilian noch die Ergebniskorrektur zum zwischenzeitlichen 5:7. In der Schlussminute machte Vilshofen aber den Sack endgültig zu.

Thomas Rumpeltes haderte mit der Disziplin seiner Truppe, immerhin kassierten die DEC-Kufenflitzer vier Zehn-Minuten-Strafen. »Das waren überflüssige Fouls, außerdem brauchen wir Teamgeist und keine Einzeldarsteller«, monierte der Trainer.

DEC Inzell - ESC Vilshofen 5:8 (0:1/3:2/2:5): Tore: 0:1 (5.) Vavroch, 0:2 (22.) Simbeck, 1:2 (26.) M. Schwabl, 1:3 (30.) Vavroch, 2:3 (33.) F. Schwabl, 3:3 (38.) J. Meyer, 3:4 (44.) Nils Hanfstingl, 3:5/3:6 (46./49.) Vavroch, 3:7 (51.) Suchomski, 4:7 (56.) M. Meyer, 5:7 (58.) Kilian, 5:8 (60.) Simbeck; Strafzeiten DEC (16 plus 40), ESC (26 plus 10); Zuschauer: 250. SHu.