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Viele Strafzeiten störten den Spielfluss

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Der DEC Inzell hat in der Eishockey-Landesliga gegen den HC Landsberg eine deutliche 1:6-Heimniederlage kassiert. Vor rund 250 Zuschauern in der Max-Aicher-Arena war es bereits die dritte Niederlage vor heimischer Kulisse. Dabei fiel die Entscheidung bereits im ersten Drittel, in dem die Gäste aus Landsberg mit 5:0 davonzogen. Vier der fünf Gegentore kassierten die Hausherren in Unterzahl.


»Wir haben uns im ersten Drittel sehr dumm angestellt. Statt gespielt haben wir gehakt. Mit den Fouls haben wir nicht mal Torchancen verhindert, sondern einfach jemanden umgehauen«, bemerkte DEC-Trainer Pino Dufter angesichts der unnötigen Inzeller Strafzeiten. »Landsberg ist eine technisch gute Mannschaft und war auch klar das bessere Team«, erkannte Dufter an.

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Im zweiten Spielabschnitt kam der DEC besser ins Spiel, Landsberg schaltete allerdings einen Gang zurück. Die Folge: Das Mitteldrittel blieb torlos. »Da waren wir aber auch näher am Mann, nicht so wie im ersten Drittel, als wir Landsberg jeden Platz der Welt gegeben haben«, analysierte Dufter.

Im Schlussdrittel agierte der DEC sogar gleichwertig, Florian Schwabl eroberte sich den Puck vor dem Gästetor und sorgte mit einem schönen Schuss zum 1:5. In der Folge berannten die DEC-Angreifer weiter das Tor des Favoriten; Zählbares sprang jedoch nicht mehr heraus. »Wir hatten in dieser Phase oft Überzahl, haben uns aber auch da unglücklich verhalten«, so Dufters Kommentar.

Vier Minuten vor dem Spielende zeigten die Landsberger, wie ein Überzahlspiel funktioniert und stellten den 6:1-Endstand her. »Wir haben jetzt gegen drei Spitzenteams verloren. Heute war es von uns kein gutes Spiel. Ich muss jetzt die Mannschaft bei Laune halten und die positiven Dinge herausarbeiten«, resümierte Pino Dufter im Hinblick auf die kommenden Spiele.

Inzell - Landsberg 1:6 (0:5, 0:0, 1:1): Tore: (5.) 0:1 Schiller, (8.) 0:2 Scheffler, (9.) 0:3 Hess, (13.) 0:4 S. Kerber, (18.) 0:5 D. Kerber, (42.) 1:5 F. Schwabl, (56.) 1:6 S. Kerber; Strafzeiten: Inzell 30 plus 10, Landsberg 26; Zuschauer: 250. SHu