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»Unser Weg ist schon richtig«

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Trotz der Niederlage im ersten Playoff-Halbfinale war Rosenheims Eishockey-Trainer Franz Steer weitgehend zufrieden mit seinen Schützlingen. »Unsere Taktik ist über weite Strecken aufgegangen. Die Mannschaft hat das, was wir uns vorgenommen haben, recht gut umgesetzt.«


Zu schlucken hatte Steer aber ob der sechs Gegentreffer. »Die waren teilweise unglücklich, wie das 4:4, als er Puck auf einem Buckel in der Eisfläche aufgekommen und dann völlig komisch weggesprungen ist. Einige Gegentore waren aber auch vermeidbar, weil wir uns Deckungsfehler geleistet haben. Und solche Gelegenheiten lässt sich so eine Mannschaft wie Bietigheim natürlich nicht entgehen.«

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Vor dem heutigen Heimspiel im Kathrein-Stadion (Beginn 19.30 Uhr) bereitet ihm das erste Spiel aber kein Kopfzerbrechen mehr. »Unser Weg ist schon richtig«, sagt Steer, der am Mittwoch über weite Strecken mit vier Sturmreihen agierte und deshalb auch DNL-Angreifer Benjamin Zientek viel Einsatzzeit verschaffte.

Für das heutige Spiel kann der Trainer wieder auf Robert Schopf und Michael Fröhlich zurückgreifen, während hinter dem Einsatz von Andrej Strakhov weiterhin ein Fragezeichen steht. »Schopf und Fröhlich sollten dem Angriff noch mehr Energie verleihen«, sagt Steer, der fest daran glaubt, dass der Mittwoch den mit drei Angriffsreihen agierenden Bietigheimern »Körner gekostet« haben dürfte.

Beim gestrigen Training stand hauptsächlich Renegeration auf dem Plan. Der Rosenheimer Trainer weiß: »Die sind spielerisch sehr stark und kassieren selbst sehr wenige Strafzeiten. Letzteres muss auch unser Ziel sein«, sagt Steer.

Daher fordert der Rosenheimer Trainer von seinen Schützlingen im Duell mit Bietigheim: »Wir müssen denen zuhause unser Spiel aufzwingen.« Dann könnte es auch mit den ersten Sieg nach sechs Niederlagen in Serie klappen. tn