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Ungewohntes Terrain für Schalke 04

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Schalkes Trainer Markus Weinzierl (links) und Biathlon-Legende Fritz Fischer sind seit Jahren befreundet – auch deshalb machte der Fußball-Bundesligist Schalke 04 auf dem Rückweg aus dem Trainingslager einen Abstecher nach Ruhpolding und probierte sich im Biathlon. (Foto: Wukits)

Normalerweise kommen die Biathleten in die Arena auf Schalke, um dort zum Jahreswechsel ihre Sportart zu präsentieren. Nun war's einmal umgekehrt: Die Fußballer des SV Schalke 04 waren in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena. Der Bundesligist mit Trainer Markus Weinzierl absolvierte bei Fritz Fischer eine Trainingseinheit.


»Der Markus und ich kennen uns schon lange, so ist zu diesem Termin gekommen«, freute sich die Biathlon-Legende. Schalke war gerade auf dem Rückweg vom Trainingslager in Mittersill – dort gab's zum Abschluss übrigens einen 3:1-Testspielsieg gegen Florenz – und nutzte die Gelegenheit zum Abstecher nach Ruhpolding gerne. »Das ist gut für den Teamgeist und zum Abschluss unseres Trainingslagers perfekt gewesen. Wir haben sehr viel Spaß gehabt«, betonte Markus Weinzierl, der es sich nicht nehmen lassen hat, auch mitzumachen. »Ich hätte es lieber bleiben lassen sollen«, meinte er angesichts des letzten Platzes mit seinem Team schmunzelnd.

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Höwedes: »Biathlon ist sehr anspruchsvoll«

Beeindruckt von der Einheit in Ruhpolding ist Kapitän Benedikt Höwedes gewesen. Der Weltmeister ist nach einer durchwachsenen letzten Saison wieder fit und sprüht vor Ehrgeiz. »Biathlon ist sehr anspruchsvoll. Wenn man mit einer extremen Belastung zum Schießen kommt, ist das sehr schwierig.« Ähnlich sah es der holländische Torjäger der Knappen, Klaas-Jan Huntelaar. Besonders beim Schießen zeigte er großen Ehrgeiz. »Im Stress die Ruhe behalten, das können wir auf jedem Fall vom Biathlon lernen«, brachte es Höwedes nach dem Wettkampf auf den Punkt.

»Ich freue mich, dass sie bereits zum zweiten Mal bei mir da gewesen sind«, meinte Fritz Fischer zufrieden. »Das Schießen bringt ihnen auf alle Fälle was. Wer mit dem Ball lange läuft, soll letztendlich auch noch eine gescheite Flanke schlagen können. Diese Dinge, die sie heute gelernt haben, können immer wieder auch während der Saison angesprochen werden.«

Mit Markus Weinzierl tauschen möchte Fischer nicht, auch nicht für eine Woche. »Fußballtrainer, Nein. Ich bleibe bei meinen Biathleten und halt es mit dem Spruch, Schuster bleib bei deinen Leisten.« Zum Schluss hat Fischer dann noch von Weinzierl ein Trikot des FC Schalke bekommen.

Ob die Schalker die Treffsicherheit am Biathlonschießstand auf den grünen Rasen umsetzen können, wird sich spätestens zum Auftakt der Bundesligasaison am Samstag, 27. August, (15.30 Uhr) zeigen. Da muss Schalke zu Eintracht Frankfurt reisen. SHu

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