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Endrunde der Ruperti-Hallenfußballturniere: Drei Entscheidungen im Neunmeterschießen

U 19 des SBC Traunstein verteidigt Titel

Die U 19 des SB Chiemgau Traunstein hat das Ruperti-Hallenfußballturnier der A-Junioren gewonnen und damit seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholt.

Turnierorganisator Stefan Fritzenwenger (hinten links) und Michael Fenninger von der Brauerei Wieninger (hinten rechts) gratulierten dem Siegerteam des SB Chiemgau Traunstein mit (hinten, ab Zweiter von links) Trainer Patrick Steinberger, Betreuer Sepp Schwarz, Florian Mayer, Kurt Weixler, Benedikt Gartner und Co-Trainer Kemal Kilic sowie (vorne von links) Philipp Matz, Danilo Miljkovic, Antonio Marojevic, Hannes Kraus und Florian Hunklinger.

Die Mannschaft blieb in der Endrunde in der TuS-Turnhalle in Traunreut ungeschlagen – bei drei Siegen und einem Unentschieden in der Vorrunde – und setzte sich im Finale im Neunmeterschießen mit 7:5 gegen die SG Chieming durch.

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Das Endspiel war hochdramatisch und die SG Chieming (Kreisklasse) zeigte vor dem zwei Klassen höher spielenden Favoriten SBC Traunstein (Bezirksoberliga) keinen Respekt. Chieming ging bereits mit dem ersten Angriff in Führung, aber fast postwendend glich Traunstein aus.

Nach dem zwischenzeitlichen 2:2 folgte eine hektische Schlussminute, in der der SBC zunächst eine Zeitstrafe erhielt und Chieming den folgenden Freistoß direkt zum 3:2 verwandelte. In den letzten 40 Sekunden schnürten die Traunsteiner die Chieminger vor deren Tor ein und erzielten vier Sekunden vor der Schlusssirene noch den 3:3-Ausgleich.

Somit musste ein Neunmeterschießen die Entscheidung um den Turniersieg bringen: Bei Traunstein verwandelten die ersten vier Schützen, bei der SG Chieming nur zwei Schützen und damit ging der Sieg doch noch an den Favoriten – für die SG Chieming war es die einzige Niederlage im Turnier.

SBC-Trainer Patrick Steinberger zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Turniererfolg. »Den Titel zu verteidigen, ist natürlich grandios und ein toller Abschluss unserer Hallensaison. Wir haben heute zwar leider nicht so überzeugend gespielt, wie wir uns das erhofft hatten, aber die Gegner haben es uns auch wirklich nicht leicht gemacht.«

Das liege auch am starken Teilnehmerfeld: »Insgesamt merkt man, dass das spielerische Niveau der U-19-Mannschaften in der Region immer besser wird. Das sind tolle Aussichten für die Ruperti-Vereine«, lobte Patrick Steinberger. Der SBC sei zwar als ein Favorit ins Turnier gegangen, »aber in der Halle ist einfach alles möglich. Das haben wir heute wieder erlebt.«

Beide Finalisten hatten sich zuvor jeweils als Zweiter ihrer Gruppe durchgesetzt und im Halbfinale den Sieger der anderen Gruppe ausgeschaltet. Der SBC besiegte den SV Ruhpolding deutlich mit 5:1.

Die SG Chieming macht es da spannender: Im letzten Vorrundenspiel kam die Mannschaft erst durch den späten 1:1-Ausgleichstreffer in der Schlussminute gegen die JFG Teisenberg als Zweiter der Gruppe B ins Halbfinale, erkämpfte sich hier gegen den Mitfavoriten TuS Traunreut ein 2:2 und siegte dann im Neunmeterschießen nach zwölf Schützen mit 7:6.

Ebensoviele Schützen vom Punkt waren auch beim Spiel um den 3. Platz notwendig, bis die Entscheidung im Spiel zwischen dem TuS Traunreut und dem SV Ruhpolding gefallen war: Nach einem 2:2-Unentschieden in der regulären Spielzeit gewann Ruhpolding am Ende mit 6:5.

Für die Endrunde des Wieninger-Libella-Turniers in Traunreut hatten sich die acht besten Teams aus drei Vorrunden qualifiziert. Die SG Saaldorf/Surheim blieb im Endrunden-Turnier zwar sieg- und punktlos, hatte am Ende aber dennoch Grund zum Jubeln: Die Mannschaft gewann den unter den Endrundenteams verlosten Libella-Trikotsatz der Brauerei Wieninger. jom/fb