weather-image

TVT-Ringer zur Lichtenfelser Bundesliga-Reserve

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Eine sichere Bank für den TVT ist in dieser Saison auch wieder Alexej Patalaschko (rotes Trikot), der sich insbesondere im Weltergewicht als einer der Ligabesten zeigt. (Foto: Wittenzellner)

Zwar liegt das letzte Saisondrittel noch vor den Traunsteiner Ringern, doch zieht man dort doch schon vorsichtig eine erste Saisonbilanz: »Der Nachwuchs hat sich in der Grenzland-Liga auch nach dem altersbedingten Wegfall einiger Leistungsträger mit dem derzeitigen zweiten Platz sehr gut behauptet, und auch in der Bayernliga setzen wir uns immer mehr durch«, zeigt sich TVT-Abteilungsleiter Hartmut Hille mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden.


Zudem sieht Hille den jüngsten 24:13-Erfolg gegen den Oberliga-Absteiger SV Mietraching als bisher beste Saisonleistung der Traunsteiner Ringer an. »Die jungen Ringer kämpfen auch mit älteren, erfahrenen Ringern auf Augenhöhe, die beiden Neuzugänge Ivan und Borislav Dobrev passen voll in das homogene Mannschaftsgefüge. Die Mannschaft hat sich bei anderen Teams mit guten Leistungen Respekt verschafft. Ich bin bisher sehr zufrieden«, lobt Hille.

Anzeige

Nicht ganz so einfach dürfte es indes am Samstag beim Auswärtskampf in Lichtenfels werden: die Reserve der Franken liegt zwar in der Tabelle hinter dem TVT, der mit 11:9 Punkten den fünften Platz belegt. Allerdings verfügen die Gastgeber über einen Fundus an Bundesligaringern, der je nach Ausgangslage in der Ersten Liga auch für die Bayernliga eingesetzt wird. Ob Wettbewerbsverzerrung oder nicht, wie von einzelnen Vereinen moniert – die übrigen Bayernligisten müssen mit dieser derzeit gültigen regelkonformen Konstellation leben.

Dass die Siegchancen damit oft auf ein Minimum sinken, musste erstmals in dieser Saison ausgerechnet der TVT erfahren, als die bundesliga-verstärkte Staffel der Korbstädter beim 17:21 beide Punkte aus Traunstein entführte und damit die kurzfristige Tabellenführung des TVT nach dem vierten Kampftag beendete.

Die Lichtenfelser tragen in eigener Halle auch am Samstag klar die Favoritenrolle, auch wenn der ersatzgeschwächt antretende TVT, der einigen Leistungsträgern eine Auszeit gönnt, wieder einige Sportler auf die Matte schickt, die als »sichere Bank« gelten dürften. Die Konzentration liegt aber eher auf den beiden verbleibenden Heimkämpfen gegen den RSC Rehau (kommenden Samstag) und dem Lokalderby am Saisonende gegen den TSV Trostberg.

Weitgehend zufrieden zeigt man sich beim TVT auch mit den Leistungen in der Schüler-Grenzland-Liga, in der eine Wiederholung des Vorjahreserfolges mit dem Gewinn der Meisterschaft lange Zeit möglich war. Am Ende wird für den TVT wohl die Vizemeisterschaft herausspringen, worüber sich Petar Stefanov erfreut zeigt: »Da kommt einiges an Potenzial nach«, so der TVT-Cheftrainer.

Bereits am späten Freitag ging es für seine junge Truppe beim Nachwuchs des SV Wacker Burghausen zur Sache, wobei der Tabellenzweite (TVT) beim Tabellensechsten (SVW) als Favorit ins Rennen ging – auch der Hinkampf war mit 24:12 klar an die Traunsteiner Ringer gegangen. awi

Dieses Video könnte Sie auch interessieren: