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TVT-Ringer gegen den Meister

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Sicherer Sieg im vergangenen Jahr: Traunsteins Bulgare Georgi Sredkov (rotes Trikot) gegen den Unterföhringer Christian Axenbeck. (Foto: Wittenzellner)

»Die liegen uns nicht.« Auf einen einfachen Nenner bringt TVT-Chefcoach Petar Stefanov die Situation seiner Ringer-Truppe vor dem Heimkampf in der Bayerischen Oberliga Süd gegen den SC Unterföhring, der am heutigen Samstag ab 19.30 Uhr in der Turnhalle der Ludwig-Thoma-Grundschule ausgetragen wird.


Was aber nur die eine Seite der Medaille darstellt: Die Kehrseite ist, dass Unterföhring wie schon im vergangenen Jahr mit einer Top-Truppe auflaufen kann, die kaum Schwächen hat. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Kämpfe im vergangenen Jahr zweimal zugunsten der Münchner ausgingen. Unterföhring sicherte sich die Bayernliga-Meisterschaft, der TVT zeigte sich aber mit der Vizemeisterschaft hochzufrieden.

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»Letztes Jahr lief es optimal, aber wir rechnen auch in diesem Jahr mit einem guten Abschneiden im Rahmen unserer Möglichkeiten«, so Stefanov. Mit 2:2 Punkten ist der TVT weitgehend erwartungsgemäß gestartet und konnte insbesondere in Bestbesetzung gegen Berchtesgaden zum Saisonauftakt einen wichtigen Heimsieg einfahren.

Noch immer ist aber der Ärger über einige unverständliche Kampfrichterentscheidungen bei den Traunsteinern nicht verflogen, die den in Anger couragiert auftretenden TVT-Ringern am vergangenen Samstag ein besseres Ergebnis verwehrten. Unterföhring musste sich nach einer ansprechenden Leistung gegen den Liga-Mitfavoriten SpVgg Freising zum Saisonbeginn beugen und zeigte sich beim Unentschieden gegen Penzberg – ohne einige der Besten – etwas überraschend mit einzelnen Schwächen.

Die Vorteile liegen dennoch bei den Münchner Gästen. »Trotzdem erwarte ich einige spannende und enge Kämpfe, die sich auf das Gesamtergebnis entscheidend auswirken können. Wir werden unsere Chancen nutzen«, hofft Stefanov, der insbesondere in der Rückrunde bei den Spitzenteams wieder ein Gedränge darum erwartet, zum Ende der Saison nicht ganz oben zu stehen. Schließlich könnte den je zwei besten Teams aus den Oberligen Süd und Nord doch der mögliche Zwangsaufstieg in eine möglicherweise neu aufgebaute II. Bundesliga blühen. Alternativ steht das Aufrücken in die I. Bundesliga als Damoklesschwert über der Saison – ein sportliches und finanzielles Abenteuer, das sich kaum ein Verein leisten kann. Für den TVT gilt indes weiterhin die ausgegebene Devise, möglichst frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern.

Auch die beiden Reservemannschaften aus Traunstein und Unterföhring messen sich: Das Mattenduell beginnt um 18.15 Uhr. Zuvor stehen bereits um 17 Uhr die Nachwuchs-Cracks des TVT in der Grenzlandliga gegen die Schüler des AC Wals auf der Matte. awi

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