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TVT-Basketballer weiter auf der Erfolgsspur

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Traunsteins Stefan Gruber (rechts, hier im Duell mit Unterhachings Philippe Mukendi) punktete in der Verlängerung und sorgte so für den TVT-Sieg in Landsberg. (Foto: Weitz)

Die TVT-Basketballer mussten zu ihrem Bezirksoberliga-Auswärtsspiel in Landsberg nach drei Siegen in Folge mit einigen Ausfällen antreten – Stefan Schnellinger, Marinko Varnica, Sebastian Kösterke und Andreas Schmidmayer fielen aus. Dennoch gewannen die Traunsteiner am Ende knapp mit 68:66.


Die Traunsteiner hatten den besseren Start. Gegen die Zonenverteidigung der Landsberger fanden die Gäste zu Beginn oft die richtigen Mittel. Besonders TVT-Aufbauspieler Valentin Rausch setzte sich in dieser Phase gut in Szene und sorgte mit seiner Mannschaft für eine schnelle Führung. Gegen Ende des ersten Viertels waren es Andreas Guggenberger und Maximilian Schätz mit guten Offensivaktionen, die für eine 22:16-Führung aus Sicht des TVT sorgten.

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Schwacher Start in den zweiten Abschnitt

Den Start in den zweiten Spielabschnitt verschliefen die Traunsteiner. Mit einem 10:0-Lauf sorgten die Gastgeber für ihre erste Führung in der Partie. Beim TVT ging in dieser Phase gar nichts. Offene Würfe fanden ihr Ziel nicht und in der Verteidigung ließen die Gäste einige zu leichte Punkte der Gegner zu. Der Bruch im Spiel der Traunsteiner endete mit Punkten von Center Franz Hell, der seine Mannschaft wieder zurück ins Spiel brachte. Der TVT ging mit einem 30:33-Rückstand in die Halbzeitpause.

Der Gastgeber kam besser aus der Pause. Auch wenn das Offensivspiel der Traunsteiner an diesem Tag etwas stockte, spielten sie in dieser Phase einige gute Wurfaktionen heraus. Besonders Maximilian Schätz zeigte mit seiner bisher besten Saisonleistung seine Treffsicherheit aus der Mitteldistanz. Die Landsberger jedoch kamen nach einigen Minuten offensiv besser in ihr Spiel und hielten durch Dreipunktewürfe ihre Führung aufrecht. Zum Ärger von TVT-Trainer Fritz Rausch ließ seine Mannschaft den guten Distanzschützen der Landsberger in dieser Phase zu viel Platz. Beim Stand von 50:41 ging es in den letzten Abschnitt.

Dieser sollte für Spannung sorgen. Zunächst vergrößerten die Landsberger ihren Vorsprung auf zehn Punkte. Beim TVT suchte man nun im Angriff vermehrt Topscorer Stefan Gruber, der sich mit seiner individuellen Klasse ein ums andere Mal durchsetzte. Zwei Minuten vor Schluss stand es noch 60:51.

Dann platzte bei den Traunsteinern der Knoten. In der Verteidigung erzwangen sie durch großen Einsatz Fehler der Gastgeber und gelangten so selbst wieder an den Ball. Durch Dreier von Felix Gmeindl und Stefan Gruber schmolz der Rückstand eine Minute vor Ende auf drei Punkte. Per Foul versuchten die Traunsteiner nun, die Landsberger mit der Hoffnung auf Fehlwürfe an die Freiwurflinie zu schicken. Dies gelang den Traunsteinern sehr gut.

Gastgeber vergeben einige Freiwürfe

Die Gastgeber zeigten Nerven und trafen nur einen von zwei Freiwürfen. Stefan Gruber verkürzte wenige Sekunden vor Ende per Dreier auf 60:61. Nun hieß es erneut per Foul die Uhr anzuhalten. Die Gastgeber vergaben sogar beide Freiwürfe.

Per Einwurfsystem wurde erneut Stefan Gruber frei, der den Korbleger vergab, jedoch holte sich Maximilian Schätz den Ball und war nur noch per Foul an der Führung zu stoppen. Per Freiwurf glich er für seine Mannschaft aus, was das Spiel in die Verlängerung schickte.

In der fünfminütigen Verlängerung zeigten die Traunsteiner in der Verteidigung großen Einsatz, um den Gegner zu schlechten Wurfaktionen zu zwingen. Im Angriff machte Stefan Gruber mit seinem 30. und 31. Punkt den 68:66-Sieg für den TV Traunstein perfekt.

Somit liegt der TV Traunstein punktgleich mit dem Spitzenreiter TSV München Ost und dem TSV Weilheim auf dem 3. Tabellenplatz. Am Samstag (19 Uhr) kommt es beim TV Traunstein zum Duell mit dem Tabellennachbarn Weilheim.

Für den TVT spielten: Stefan Gruber (31 Punkte/2 Dreier), Valentin Rausch (8), Maximilian Schätz (8), Franz Hell (7), Thomas Weber (6), Felix Gmeindl (3/1), Alexander Guggenberger (3), Andreas Guggenberger (2) und Simon Haunerdinger. VR