TuS und Grassau in der Endrunde

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Da wurde wirklich jeder Zentimeter in der Halle genutzt: Im Duell zwischen dem ASV Grassau und dem TuS Traunreut (2:3) ging es in vielen Zweikämpfen eng zur Sache, so wie hier zwischen Christian Klein (links, Grassau) und Patrick Wundersamer (TuS Traunreut). (Foto: Butzhammer)

Die zweite Vorrunde des 49. Trostberger Fußball-Hallenturniers um den Sparkassenpokal hat wieder für mächtig Spannung gesorgt. Am Ende blieben Überraschungen aber aus: Neben den drei Kreisligisten TSV Peterskirchen, TuS Traunreut und SV Aschau/Inn qualifizierte sich der ASV Grassau für die Endrunde am kommenden Samstag (ab 11 Uhr in der Landkreishalle).


Erneut war es wieder bis zum Schluss spannend, denn erst mit der letzten Partie des Tages entschieden sich die meisten Endplatzierungen. Der TSV Peterskirchen benötigte dabei gegen den bereits ausgeschiedenen SV Oberfeldkirchen unbedingt einen Sieg, um noch ins Top-Acht-Turnier zu springen. Und der Titelverteidiger machte mit einem 2:0-Sieg alles klar und schob sich noch auf Rang zwei.

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Sondertabelle entscheidet gegen TuS Garching

Leidtragender des Peterskirchener Erfolges war der TuS Garching, der damit auf den undankbaren fünften Rang zurückgefallen war und damit seine insgesamt starke Leistung nicht krönen konnte. Dabei fehlte am Ende nicht viel, denn der A-Klassist war mit dem ASV Grassau und dem SV Aschau/Inn punktgleich, doch in der Sondertabelle hatte der TuS das Nachsehen.

Sehr souverän gestaltete der TuS Traunreut sein Weiterkommen mit sechs Siegen aus sieben Spielen. Damit hat sich die Tom-Stutz-Truppe auch in den Favoritenkreis für die Endrunde gespielt. Am Ende ohne echte Chance auf das Weiterkommen waren der SV Linde Tacherting, SV Oberfeldkirchen und SV Surberg.

»Für Garching war es natürlich sehr ärgerlich. Aber die fünf Teams an der Spitze haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert und einer musste eben noch die Segel streichen«, so Turnierorganisator Bernhard Eiter. »Schade, dass wieder einige heimische Mannschaften ausgeschieden sind, denn mit den über 200 Zuschauern war unsere Halle wieder toll besetzt. Das hätte die stark besetzte Endrunde nun auch verdient.«

In der Torschützenliste konnte sich im Übrigen keiner der Akteure wirklich nach vorne arbeiten. Mit jeweils vier Treffern liegen Toni Mook, Stefan Pitzka (beide TuS Traunreut), Helmut Hain (ASV Grassau) und Muhammet Yigit (SV Aschau/Inn) gemeinsam auf dem dritten Platz hinter den besten Schützen der ersten Vorrunde. In Front liegt weiter Ferdi Türker vom FC Waldkraiburg mit sechs Toren.

Erneut war es auch wieder ein rundum faires Turnier, lediglich in einer Partie gab es drei Strafzeiten. »Nun hoffen wir auch am Samstag auf eine volle Hütte. Die qualifizierten Teams haben auf jeden Fall in der Vorrunde attraktiven Hallenfußball angeboten«, so Eiter abschließend.

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