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TuS Garching II holt den Steiner-Pokal

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In den torreichen Endspielen um den 33. Fußball-Steiner-Pokal – 21 Treffer fielen allein in Finale und kleinem Finale – hat sich der TuS Alztal Garching II letztendlich hochverdient als Sieger behauptet. Der TuS Traunreut musste sich im Finale mit 2:7 geschlagen geben, der FC Traunreut musste im kleinen Finale sogar eine deutliche 1:11-Niederlage hinnehmen.


Der TuS Traunreut, der tags zuvor im Halbfinale gegen den TSV Eiselfing dank Treffern von Manuel Hermann (10. Minute) und Franz Vogel (43.) einen frühen Rückstand (Christian Müller/8.) noch in einen 2:1-Sieg gedreht hatte, bestimmte zwar die Anfangsminuten des Finales und ging durch einen wuchtigen Kopfball von Erik Schäfer in Führung (17.), doch Garchings Kapitän Max Strobl traf nur wenige Minuten danach per Distanzschuss zum Ausgleich (21.).

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In der Folge versuchte der TuS, der das gesamte Turnier mit der Zweiten Mannschaft absolvierte, das Spiel von hinten aufzubauen. Teils kapitale Fehler verursachten dann jedoch einige Großchancen der Alztaler, sodass Tim Fredlmeier per Doppelschlag (25./27.) und erneut Strobl (43.) noch vor der Halbzeit auf 4:1 erhöhten.

Nach dem Seitenwechsel beruhigte sich das Spiel zunächst etwas, ehe Traunreuts Bernd Schweidler im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen war. Den fälligen Strafstoß verwandelte Roman Walter sicher zum 2:4 aus Traunreuter Sicht (60.). Nur zwei Minuten später nutzte Fredlmeier jedoch eine unglückliche Fußabwehr von Traunreuts Torwart Daniel Lorenz und stellte mit seinem dritten Treffer im Finale den alten Vorsprung wieder her. Wieder nur kurze Zeit später zog auch Strobl mit dem dritten Treffer nach und erhöhte gar auf 6:2 für die Alztaler. Strobl war es auch, der in den Schlussminuten nochmals zum Sprint übers halbe Feld ansetzte und nach Doppelpass mit Fredlmeier den 7:2-Endstand besorgte.

Im Halbfinale gegen den FC Traunreut (3:1) hatte sich der Turniersieger tags zuvor noch deutlich schwerer getan: Christian Buchners Führung (7.) wurde von Augustin Capatina egalisiert (15.), ehe Josef Erber (51.) und Tim Fredlmeier (55.) in den letzten zehn Minuten – die Spielzeit in den Semifinals betrug nur 60 Minuten – den Einzug ins Endspiel klarmachten.

Sogar noch deutlicher wurde es im Spiel um Platz 3 zwischen dem TSV Eiselfing und dem FC Traunreut. Am Ende hieß es 11:1 für den A-Klassisten. Anfangs hielt der FC noch gut dagegen und erspielte sich sogar die eine oder andere Gelegenheit, doch die Führung durch Markus Pauker sowie zwei schnelle Tore von Christian Müller nahmen dem FC jegliche Hoffnung auf den 3. Rang. Der Mannschaft von Trainer Mihael Slekovec war auch die hohe Belastung anzumerken, und Pauker mit seinem zweiten Tor sowie Florian Wagner und Andreas Müller erhöhten noch vor der Pause auf 6:0. Ewald Weingart nutzte immerhin noch eine Unstimmigkeit in der Eiselfinger Hintermannschaft zum zwischenzeitlichen 1:6, ehe der TSV noch fünf weitere Treffer durch Thomas Inninger, Florian Wagner, Christian Müller, Julian Mayr und Andreas Elsner nachlegte. phm

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