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TSV Waging will »positives Erlebnis«

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Er zeigte zuletzt gegen den SBC eine starke Leistung: Wagings Veit Gröbner. (Foto: Butzhammer)

Eine Woche nach der »unnötigen und unglücklichen Niederlage gegen Traunstein« (O-Ton Co-Trainer Patrick Quast) schließt der Fußball-Bezirksligist TSV Waging die Herbstrunde 2014 mit einer neuerlichen Heimvorstellung ab: Zu Gast bei den »Seerosen« ist am morgigen Samstag um 14.30 Uhr zum Wiederholungsspiel der TSV Ebersberg, der vier Punkte weniger auf dem Konto hat als das Zeif-Team und derzeit völlig überraschend auf einem direkten Abstiegsplatz rangiert.


»Nicht aufs Pech herausreden«

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»Wir sollten uns aber nicht aufs Pech rausreden«, betont Quast mit Blick aufs Derby gegen den SBC, »wir hatten trotz der unglücklichen Gegentore mindestens zwei hundertprozentige Chancen, die leider nicht genutzt wurden. Und in der zweiten Halbzeit ist uns nicht mehr viel eingefallen.«

Ein Lob hatte das Trainerteam für den früheren Ottinger Wolfgang Gabler parat, der im Zentrum eine »sehr starke Leistung« (Quast) zeigte und mit einigen schönen Bällen in die Spitze glänzte. Auch Veit Gröbner habe seine offensivere Rolle »überragend ausgefüllt«, bemerkte Quast. Immer wieder störte er die Traunsteiner Spielaufbau-Versuche – »leider hat ihm die nötige Unterstützung an vorderster Front gefehlt.«

Nun aber gilt die volle Konzentration dem Auftritt gegen die Grün-Weißen aus Ebersberg, die in der vergangenen Saison noch Vizemeister wurden. In diesem Abschluss-Match müssen die Waginger erneut auf Stefan Mühlthaler (Knieverletzung) verzichten. »Seine Power und Energie hätte unserer Offensive gut getan«, klagt Patrick Quast. Zudem ist Franz Eder gesundheitlich angeschlagen, sodass man abwarten muss, wie es bei ihm kräftemäßig aussieht. Sollte er passen müssen, wird wohl wieder Niklas Maier dabei sein, zumal er gegen Traunstein eine gute Partie abgeliefert hatte. Das Positivste ist auf alle Fälle die Tatsache, dass Kapitän Hans Huber nach überstandener Krankheit in den Kader – und wohl auch in die Startelf – zurückkehren wird.

»Das ist schon ein komisches Gefühl«

Es sei schon ein »komisches Gefühl, nach nur einer Woche Pause wieder gegen den selben Gegner anzutreten«, sagt Quast, »ich hoffe, dass wir aus der durchwachsenen Leistung in Ebersberg gelernt haben.« Man wolle unbedingt mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause gehen, »außerdem wollen wir grundsätzlich all unsere Heimspiele gewinnen«, redet Quast Klartext.

Im Falle eines Sieges könnte man auf eine punktemäßig zufriedenstellende Halbserie zurückblicken. »Es muss jedem bewusst sein, dass der TSV Waging mit seiner Philosophie froh sein muss, die Liga zu halten«, mahnt der Co-Trainer zu einer gewissen Bescheidenheit. Ihm ist nämlich auch klar, »dass wir bei einer Niederlage mitten im Abstiegskampf stecken und gleich zu Beginn der kurzen Frühjahrsrunde richtig Druck haben.« Er appelliert auch an die Zuschauer, dass sie nochmals zahlreich zur Unterstützung ins Wilhelm-Scharnow-Stadion kommen. »Das Wetter dürfte ja mitspielen, die Tabellensituation verspricht ein packendes Duell, und in nächster Zeit steht kein Heimat-Fußball mehr auf dem Programm«, wirbt Quast für den morgigen Fußball-Nachmittag. cs