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TSV Waging wieder Spitzenreiter

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Eine 1:2-Niederlage hat der FC Perach im Heimspiel der Fußball-Kreisliga Gruppe II gegen den TSV Waging kassiert, der damit wieder Rang eins in der Tabelle übernahm. Für die Inntaler wird es dagegen im Abstiegskampf immer enger.


180 Zuschauer erlebten eine ansprechende Partie, in der sich das Schlusslicht um den verdienten Lohn gebracht sah. Schiedsrichter Dorian Felten (TSV Stein/St. Georgen) beeinflusste das Duell maßgeblich zugunsten der Gäste. FC-Trainer Karl-Heinz Fenk konnte personell aus dem Vollen schöpfen und bot eine offensiv ausgerichtete Elf auf. Diese hatte auch die erste Möglichkeit. Einen schnellen Angriff schloss Sadik Kelmendi mit knappem Fehlschuss ab (2.).

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In der Folge zeigten die »Seerosen« jedoch, dass sie nicht umsonst als erster Aufstiegsaspirant gehandelt werden. Nach einer Ecke setzte Tobias Hösle das Leder über den Kasten (6.). Mit dem nächsten Angriff notierte der TSV eine weitere Möglichkeit. Nach einer Flanke von Wolfgang Schneckenpointner zielte Kapitän Tom Hofmann zu hoch (8.).

In der Folge bekam Perach das Geschehen wieder besser in den Griff. Nach einer Flanke von Michael Sterr konnte Michael Endlmaier das Leder nicht festhalten, beim Nachschuss von Kelmendi rettete Wagings Schlussmann dann bravourös (26.). Nach einem vermeintlichen Foul von Attila Nagy gab es Freistoß, den Veit Gröbner zum 1:0 für Waging ins Netz zirkelte (35.).

Einen Freistoß von Alex Brotzmann hielt Endlmaier nicht fest und Thomas Klingenberg drückte den Ball über die Linie. Zum Entsetzen der Gastgeber entschied der Schiedsrichter in dieser Situation jedoch auf Abseits.

Gleich nach der Pause hatte der Unparteiische nach einem sehenswerten Tor Kelmendi erneut im Abseits gesehen (48) – Fehlentscheidung! Die Heim-Elf ließ aber nicht locker. Nach einem tollen Solo spielte Klingenberg auf Kelmendi, der Bernd Antholzner im Strafraum mustergültig bediente. Sein Schuss aus zwölf Meter war unhaltbar (50.).

Waging setzte nun auf Konter und dieses Konzept ging auf: Der eingewechselte Maxi Hösle entwischte der Abwehr und der Gast lag erneut vorne (59.). Beide Seiten mussten gegen Spielende dem hohen Tempo Tribut zollen. Die »Seerosen« waren nur mehr darauf bedacht, das Ergebnis zu sichern, während Perach sein Heil in Steilpässen suchte. Am Ende gewann das glücklichere Team. fa/cs