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TSV Waging setzt auf den Heimvorteil

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Will sich mit seiner Mannschaft auf eigenem Platz angriffslustig präsentieren: Abwehrspieler Niklas Maier vom TSV Waging. (Foto: Butzhammer)

Der TSV Waging setzt im Saison-Endspurt der Fußball-Bezirksliga Ost auf seinen Heimvorteil: Von den letzten sechs Begegnungen absolviert das Team von Trainer Ali Gezer vier auf eigener Anlage, das erste davon am heutigen Samstag um 14.30 Uhr gegen Schlusslicht SV Ostermünchen.


Ein Sechs-Punkte-Spiel also, denn die »Seerosen« liegen auch nur drei Zähler vor dem Aufsteiger, gegen den sie in der Vorrunde eine 0:3-Niederlage kassiert hatten. Beim Vorhaben, sich für diese Schlappe zu revanchieren, hat Gezer alle Mann an Bord. Er wird also vermutlich eine ähnliche Formation wie am vergangenen Samstag beim 1:2 in Kirchheim auf den Rasen des Wilhelm-Scharnow-Stadions schicken.

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In Sachen Einstellung wollte der Waginger Übungsleiter seinen Kickern keinen Vorwurf machen. »Aber wir haben als Mannschaft einfach nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle«, erklärt er, »wir müssen diesmal viel aggressiver, konsequenter zu Werke gehen und von Beginn an in die Zweikämpfe reinkommen.« Denn eines sei klar: Gegen die Mannen aus dem Landkreis Rosenheim »zählt nur ein Sieg«, so Gezer.

»Aber zu Hause sind wir wirklich gut drauf«, betont er, »und da in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, würde ich auch nicht sagen, dass wir ein schwereres Restprogramm haben als unsere Konkurrenten im Abstiegskampf.« Nach dem Ostermünchen-Duell folgt das Gastspiel bei Tabellenführer VfB Forstinning, ehe zwei Heimvorstellungen gegen den TSV Ampfing und die SF Aying anstehen. Dem letzten Auswärtsspiel beim SV Dornach folgt dann zum Saisonfinale am Samstag, 20. Mai, der letzte Heimauftritt gegen den SV/DJK Kolbermoor – und diese Begegnung soll natürlich nicht die letzte Bezirksliga-Partie auf lange Sicht werden.

Aktuell sieht es ganz danach aus, als sollte es einen Dreikampf um den hinteren der beiden Relegationsränge geben. In diesen sind neben Waging (20 Punkte) und Dornach (21) auch die aktuell auf dieser Position liegenden Sportfreunde aus Aying (21) verwickelt. Da die Gezer-Schützlinge noch gegen beide Konkurrenten antreten müssen, dürften die Chancen nicht allzu schlecht stehen – zumindest hat man einiges selbst in der Hand. Dagegen scheint der Zug zum direkten Klassenerhalt seit dem Osterwochenende abgefahren zu sein, denn der TSV Dorfen (rettendes Ufer) holte an den Feiertagen vier Zähler und liegt nun schon satte zehn Punkte vor den »Seerosen«. Ein Rückstand, den die Elf um Kapitän Manuel Sternhuber wohl auch mit einem guten Saison-Endspurt nicht mehr wettmachen kann. cs