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TSV Waging schafft den ersten Schritt

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Nicht nur mit dem Fuß ballsicher: Manuel Sternhuber vom TSV Waging. Er traf beim Relegationsspiel in Großhadern per Kopf zum 2:1 für die »Seerosen«. (Foto: Butzhammer)

Gelungener Auftakt in die Relegation zur Fußball-Bezirksliga: Der TSV Waging feierte beim TSV Großhadern einen 3:2-Erfolg und hat damit die »halbe Miete« im Kampf um den Klassenerhalt geschafft.


In einem spannenden, über lange Strecken ausgeglichenem Spiel sicherten sich die »Seerosen« mit einer kompakten und kämpferisch hervorragenden Leistung den Sieg. Es war eine Begegnung mit großem Einsatz beider Teams, die ihrem Gegner nichts schenkten. Vor 600 Zuschauern zeigten sich die »Seerosen« im Abschluss konsequenter als Großhadern. Es gehörte vielleicht auch ein Quäntchen Glück dazu, um den Sieg einzufahren.

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Hinterreiter klärt bei guter TSV-Chance

In den ersten Minuten war es ein Abtasten beider Mannschaften. Ab der 9. Minute machten die Waginger etwas mehr Druck. Dennoch hatten die Platzherren in der 12. Minute eine Chance aus dem Halbfeld heraus, die zur Ecke geklärt werden konnte. Der anschließende Eckstoß wurde von Stefan Hinterreiter per Kopf geklärt.

In der 36. Minute fiel das 1:0 für die »Seerosen« durch Andreas Kamml per Kopfball, nach einer Ecke von Veit Gröbner. In der 41. Minute folgte jedoch der Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Khareem Zelmat. Er traf im Nachschuss, nachdem zunächst Thomas Würnstl einen Schuss nach einem Konter mit einer Klasseparade an die Latte gelenkt hatte.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit versuchten die Gastgeber das Spiel besser in den Griff zu bekommen. In der 47. und 55. Minute kamen sie zu zwei Freistößen, die keine Gefahr für Wagings Schlussmann Thomas Würnstl bedeuteten.

Die »Seerosen« spielten geduldig weiter und wurden in der 57. Minute belohnt. Nach einem Eckstoß setzte Manuel Sternhuber den Ball per Kopfball an die Latte, den Abpraller erwischte er wieder per Kopf und verwandelte überragend zum 1:2. Eine tolle Chance konnten die Gäste in der 59. Minute nicht verwerten. Wenig später folgte der Ausgleichstreffer zum 2:2 (63.), nachdem die Waginger etwas zu offensiv agiert hatten.

Enormer Einsatz auf beiden Seiten

Es begann ein Kampf mit enorm viel Einsatz auf beiden Seiten. Das Spiel mit vielen Standards wogte hin und her, es gab viele Freistöße auf beiden Seiten, die jedoch nichts einbrachten. Eine gute Chance hatte auf Waginger Seite Berni Mühlbacher, der sich über links durchsetzte, aber knapp verzog.

Die Platzherren machten Druck, konnten die Waginger Defensive allerdings nicht in Verlegenheit bringen. In der 88. Minute machte Maxi Hösle, als er den Ball toll behauptete, mit dem 2:3 den Sack zu. Dass oft auch Glück zu einem Sieg nötig ist, spürten die »Seerosen« bei einem Pfostenschuss der Platzherren in der 90. Minute.

Fazit: Vielleicht war es am Ende ein etwas glücklicher Sieg der »Seerosen«. Doch mit einem derart starken Engagement wie in Großhadern könnte man auch im Heimspiel am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) gegen den ESV München bestehen. Der ESV München muss am Samstag zu Hause gegen Großhadern antreten.

Übrigens: Das Elfmeterschießen, das anschließend an die Begegnung in Großhadern ausgetragen wurde, verloren die Waginger. Dieses Elfmeterschießen zählt aber nur, wenn alle drei Mannschaften in allen Belangen gleich sind. Klu