weather-image
25°

TSV Teisendorf II eine Nummer für sich

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Sie  holten  den  Titel  für  den  TSV Teisendorf II (hinten von links):  Thomas Scholz,  Rupert Haueis,  Ralf Böhm, Fritz Gasser, Vitali Zeleznjak, Christian Metzler, Herbert Eder, Frank Thomé, Bernhard Wimmer, Wolfgang Kettenberger, Johannes Grill, Markus Metzler, Georg Lamminger sowie (vorne von links) Max Haueis, Jakob Schmid, Herbert Kirchmaier, Konrad Gasser, Simon Grüßer, Benedikt Schmid, Hans Wiesbacher und Carsten Zillmer.

Die Temperaturen in der Töginger Mehrzweckhalle waren heiß, die Kämpfe standen dem Adjektiv nichts nach. Die Erwartungen wurden erfüllt: Guter Judosport und der erwartete Sieger.


Das Bezirksligafinale der zwei stärksten Teams aus dem Süden und dem Norden brachte das, was man sich im Vorfeld versprochen hatte: Guten Judosport und den erwarteten Sieger. Dieser hieß nach zwei souveränen Siegen TSV Teisendorf II.

Anzeige

Zunächst konnte sich der TSV II zum Auftakt gegen den Nordzweiten JC Freising hoch mit 17:3 durchsetzen. Dem folgte dann der kaum weniger hohe Finalsieg gegen den SC Gröbenzell mit 15:5 und damit nach dem 3. Platz in der Regionalliga für Teisendorfs I. Mannschaft auch mit der Reserve ein ausgezeichneter Saisonabschluss.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Teisendorfs Abteilungschef Konrad Gasser: »Wir konnten eine kräftige Mannschaft stellen, das Finale ist gut für uns gelaufen.« Gasser machte eine »super Einstellung« bei der gesamten Mannschaft aus, in der sich jeder eingesetzte Kämpfer hochmotiviert zeigte. »Wir wollten den Titel – erst recht an einem so schönen Wettkampftag.«

Ohne einen Athleten gesondert herauszuheben, freute er sich gerade auch über die Kämpfer Wolfgang Kettenberger und Vitali Zeleznjak. Die früheren Bayernliga-Stammkämpfer knüpften trotz jahrelanger Pausen nahtlos an ihre damals gezeigten Leistungen an. »Sie haben gekämpft, wie wenn sie nie eine Pause gehabt hätten.« Trotz des herausragenden Erfolges und der Möglichkeit, im kommenden Jahr in der Landesliga auf Ippon-Jagd zu gehen, wird die Teisendorfer Reserve auch im kommenden Jahr in der Bezirksliga antreten. Der TSV hat auf sein Aufstiegsrecht beziehungsweise die Teilnahmemöglichkeit an den Aufstiegskämpfen verzichtet und an den Zweitplatzierten, den SC Gröbenzell, abgetreten.

Der Liga-Zweitplatzierte im Süden, der TuS Töging, zeigte sich gleich in zweifacher Hinsicht stark: Einerseits präsentierte man sich als guter Ausrichter des Finales und hatte zuvor gleich noch einen Vorbereitungslehrgang des Oberbayern-Kaders im Jugendbereich organisatorisch zu begleiten. Andererseits präsentierte man sich als starke Truppe, die ihren Erfolg auf der Matte konsequent suchte.

Dass Töging wie die weiteren drei Mannschaften das Finale sehr ernst nahm, zeigte sich auch daran, dass jede Mannschaft alle Gewichtsklassen besetzte. Töging hatte dabei zum Auftakt das schwere Los, gegen den Ersten aus dem Norden, den SC Gröbenzell, anzutreten. Schnell wurde klar, dass die Gäste an dem Tag einfach eine Nummer zu groß für die Truppe um Tögings Abteilungsleiter Stefan Franzl waren. Und so war nach einem 2:8-Rückstand zur Pause klar, dass man es nicht in das Finale schaffen würde. Bei der 5:15-Niederlage war die Mannschaft trotz des Punktens von Steinmann, Käser, Vajen und Co. einfach zu deutlich unterlegen.

Anders verlief es in der Begegnung um den 3. Platz: legte man doch schon in den ersten zehn Duellen gegen Freising den Grundstein für den Sieg und holte gleich neunmal den Einzelsieg. Der Gesamtsieg war dann fast nur noch Formsache, »Oldie« Helmut Maier machte den entscheidenden elften Punkt zum Gesamtsieg. Am Ende stand dann ein hohes 17:3 für die Innstädter zu Buche.

»Das ist ein schöner Abschluss einer guten Saison«, zeigte Abteilungschef Franzl seine Zufriedenheit. Für die technische Umsetzung des Finales zeichnete der Ligabeauftragte Helmut Angerer aus Berchtesgaden in gewohnt guter Form verantwortlich. awi