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TSV Grabenstätt will »nachlegen«

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Hat mit dem ASV Grassau angesichts der jüngsten Erfolge »Appetit auf mehr«: ASV-Kapitän Thomas Sollacher, der mit seiner Mannschaft auch in Rimsting bestehen will. (Foto: Wirth)

Schwere Aufgaben stehen für das heimische Trio an diesem Wochenende in der Fußball-Kreisklasse Gruppe I auf dem Programm. Der TSV Grabenstätt muss am heutigen Samstag (16 Uhr) versuchen, sich für den Abstiegskampf weitere Punkte zu holen, was gegen den SV Riedering sicher eine heikle Angelegenheit sein dürfte. Die beiden Spitzenmannschaften ASV Grassau (in Rimsting) und SV Seeon/Seebruck (in Eggstätt) sind am morgigen Sonntag jeweils ab 14 Uhr bei Gegnern gefordert, die ebenfalls noch Zähler für den Ligaverbleib sammeln müssen.


So hoffen die Grabenstätter (9./18 Punkte) nicht nur auf einen eigenen Punktgewinn, sondern auch auf Schützenhilfe durch Grassau und den SVS. Durch ihren jüngsten 3:1-Erfolg beim ASV Kiefersfelden (8./19) haben die Chiemseer nicht nur endlich gepunktet, sondern auch Kiefersfelden mit in den Abstiegssumpf gezogen. Doch gegen den SV Riedering (3./33) wartet auf die Schützlinge von Spielertrainer Jens Eckl gleich in doppelter Hinsicht eine schwierige Aufgabe: Zum einen ist die Grabenstätter Heimbilanz (1-3-5) die schwächste der Liga, zum anderen wollen die Riederinger das jüngste 0:2 aus dem Spitzenspiel in Grassau wettmachen.

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Immerhin: Die Auswärtsbilanz der Gäste (2-3-3) ist zwar solide, aber nicht unbedingt furchterregend. Und deshalb wollen die Grabenstätter »nachlegen«. Ihr Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsrang beträgt nur einen Zähler. Immerhin: Konkurrent ASV Au II (11./17) hat diesmal spielfrei und kann daher nicht punkten.

Dagegen wird am heutigen Samstag (15.30 Uhr) im Direktduell zwischen dem ESV Rosenheim (12./16) und dem SC Frasdorf (13./14) zumindest ein Grabenstätter Gegner seine Bilanz aufbessern. Dass dies auch dem ASV Kiefersfelden im heutigen 19-Uhr-Gastspiel beim TuS Prien (5./28) gelingt, erscheint dagegen eher fraglich, denn die Priener bewiesen beim jüngsten 2:0-Erfolg beim SV Seeon/Seebruck ihre Stärke.

Nun folgt für den SVS (2./39) morgen ab 14 Uhr das schwere Auswärtsspiel beim Derby in Eggstätt (7./21). Erstmals – zwar punktgleich, aber mit einem absolvierten Spiel mehr – sind die SVS-Kicker in der Verfolgerposition gegenüber Grassau. Trainer Ralf Rößler versuchte in den Trainingseinheiten, die Niederlage gegen Prien aus den Köpfen zu bekommen.

»Die Mannschaft muss wieder an ihre Stärken glauben, dann kommen auch die Erfolge zurück«, so Pressesprecher Thomas Donhauser. Schon im Hinspiel tat sich der SVS schwer, lag bis 15 Minuten vor dem Ende mit 0:1 zurück, ehe vier Tore in sechs Minuten noch zum 4:1-Sieg des SVS führten. Diesmal fällt Michael Pemler mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus, ansonsten steht Rößler der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung.

Von einem Ausrutscher des SVS könnte der ASV Grassau (1./39) profitieren. Voraussetzung dafür wäre aber erst einmal ein eigener Sieg beim TSV Rimsting (10./17).

Die Gäste sind gewarnt. Der Grassauer Trainer Viktor Gruber verweist auf einige Ergebnisse des Gegners in der Rückrunde: Ein Sieg gegen den TuS Prien und der 5:0-Kantersieg gegen den ESV Rosenheim in der Vorwoche zeigen, was in dem Aufsteiger alles steckt. In der Offensive haben die Rimstinger in Kyrill Schmid (8 Tore) und Franz Hofstetter (7) zwei treffsichere Schützen und auch die Hintermannschaft zeigte sich zuletzt immer kompakter.

Die Grassauer um Mannschaftskapitän Thomas Sollacher werden sich also vorsehen müssen, um den »Platz an der Sonne« nicht gleich wieder zu verspielen. Schon beim 3:0-Erfolg im Hinspiel erwies sich der TSV Rimsting als zäher Gegner.

»Wir werden konzentriert und kämpferisch ins Spiel gehen und auch unseren Gegner nicht unterschätzen, denn wir wollen am Schluss der Saison mit vorne dabei sein.« Dies verspricht Thomas Sollacher den Grassauer Fans, die am Sonntag statt zum Georgimarkt nach Rimsting kommen.

Im Spitzenkampf mischt auch der SV Türkspor Rosenheim (4./33) mit, der am morgigen Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Bernau (6./25) favorisiert ist. Auch deshalb gilt für den SVS und den ASV: Ein Sieg ist Pflicht. who