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TSV Fridolfing fordert Spitzenreiter SC Inzell

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Kirchanschörings Pape Fall (von links) und Lukas Steinmaßl wollen dem ESV Freilassing II keine Chance geben, die ersten Punkte zu holen. Fridolfings Josef Pallauf und Andreas Stoewe müssen beim Spitzenreiter SC Inzell nachlegen. (Foto: Butzhammer)

Der SC Inzell steht auch ohne volle Punkteausbeute weiter an der Spitze der Fußball-Kreisklasse IV. Beim BSC Surheim gab es zuletzt nach drei Siegen nur ein torloses Unentschieden, im Heimspiel gegen den TSV Fridolfing sollen am Samstag um 15 Uhr zum Auftakt des fünften Spieltags aber wieder drei Punkte folgen.


Dabei muss Inzells Trainer Jürgen Biermaier vermutlich auf Fabian Zeidler verzichten, der in Surheim verletzt vom Platz musste. »Wir hoffen, dass er wieder fit ist«, sagt Biermaier. »Sonst wird es in der Offensive schwieriger.« Immerhin hat Zeidler bereits sechs Treffer erzielt. Die zwei nicht anerkannten Tore in Surheim geben der Mannschaft aber zusätzliche Motivation für das Spiel.

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»Der Inzeller Offensive wenig Chancen gewähren«

Allerdings wird es Fridolfing den Gastgebern nicht einfach machen. »Inzell ist der Favorit, aber wir werden alles geben, um nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren«, betont Fridolfings Trainer Bernhard Zeif. »Wir müssen versuchen, der Inzeller Offensive wenig Chancen zu gewähren.« Dabei muss Bernhard Zeif zwar auf Christoph Wagner und Philipp Götzinger verzichten, kann sonst aber aus dem Vollen schöpfen. So will die Mannschaft nach dem Erfolg gegen Kirchanschöring II den dritten Sieg nachlegen. »Wir sind gut gestartet«, erklärt Bernhard Zeif. »Jetzt wollen wir den Schwung aus dem Derbysieg mitnehmen.«

Die Derby-Niederlage kann der SV Kirchanschöring II am Samstag um 18.15 Uhr bereits wieder vergessen machen, wenn die Mannschaft von Stefan Eder das Tabellenschlusslicht ESV Freilassing II empfängt – Freilassing ist die einzige Mannschaft der Liga, die in dieser Saison noch keinen Punkt geholt hat. Zuletzt setzte es eine 0:3-Heimniederlage gegen den FC Bischofswiesen.

Für den FCB war es der erste Saisonsieg und der gibt Auftrieb für das Duell mit dem SB Chiemgau Traunstein II, der am Samstag um 16 Uhr in Bischofswiesen antritt. Nach zwei deutlichen Siegen in Folge haben die Traunsteiner aber ebenfalls Selbstvertrauen getankt, wie Trainer Gerry Straßhofer erklärt: »Wir wollen auf dem Boden bleiben, aber natürlich nachlegen und anknüpfen an das, was wir gezeigt haben.«

Bischofswiesen schätzt der SBC-II-Trainer ähnlich ein wie Berchtesgaden, gegen die dem Absteiger zuletzt aber ein klarer 6:0-Sieg gelungen war. »Es wird keine einfache Aufgabe werden«, warnt Gerry Straßhofer. »Bischofswiesen will in der Tabelle sicher nicht hinten reinrutschen, aber wir wollen unsere Serie ausbauen.« Schließlich ist der SBC II seit drei Spielen ungeschlagen.

Zwar müssen die Traunsteiner auf den verletzten Maximilian Fenninger ebenso verzichten wie auf Felix Maaßen, der bei der Ersten Mannschaft im Kader steht, »aber wir haben gute junge Spieler, die nachrücken können«, ist Gerry Straßhofer überzeugt.

SV Ruhpolding empfängt ungeschlagenen BSC Surheim

Zur gleichen Zeit stehen sich der SV Ruhpolding und der BSC Surheim gegenüber. Während Surheim noch ungeschlagen ist, mussten die Gastgeber zuletzt beim SC Anger ein 2:3 und damit ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen.

Mit zwei Partien am Sonntag ist der fünfte Spieltag der Kreisklasse IV beendet – die Begegnung zwischen dem ASV Grassau und dem TSV Berchtesgaden ist auf Dienstag, 6. September, um 19.30 Uhr verlegt. Davor muss Grassau aber am Mittwoch, 31. August, ran: Um 19.30 Uhr ist der BSC Surheim zu Gast.

Bevor es so weit ist, sind noch die Verfolger von Spitzenreiter Inzell gefordert: Mit dem ASV Piding ist am Sonntag um 15 Uhr der Tabellendritte beim Viertplatzierten, dem SV Oberteisendorf, zu Gast. Beide Mannschaften mussten bisher keine Niederlage einstecken, haben jeweils zwei Siege und zwei Unentschieden auf dem Konto und müssen nun darum kämpfen, den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. »Das wird eine schwere Partie gegen offensivstarke Pidinger«, weiß Oberteisendorfs Co-Trainer Hermann Hiebl. »Da müssen wir kompakt stehen und mutig nach vorne spielen.«

Wichtig ist Hermann Hiebl, »dass wir unsere Ideen auf den Platz bringen und uns spielerisch weiterentwickeln.« Das sei auch schon in den vergangenen Partien zu sehen gewesen – auch wenn beim 1:1-Unentschieden in Vachendorf »die nötige Durchschlagskraft« gefehlt habe. Das soll am Sonntag wieder besser werden – schließlich will der SVO nach zwei Heimsiegen zu Hause weiter ohne Punktverlust bleiben. So soll sich das Team laut Hermann Hiebl »im oberen Tabellendrittel festsetzen.«

Dort steht nach drei Siegen und einer Niederlage – die gab es bei Tabellenführer SC Inzell – auch der SC Anger als Tabellenzweiter. Die Mannschaft muss am Sonntag ab 15 Uhr beim SC Vachendorf punkten, um sich nicht überholen zu lassen. Schließlich beträgt der Vorsprung Angers auf die fünf folgenden Mannschaften höchstens zwei Punkte.

Vachendorf hat mit dem 1:1-Unentschieden gegen Oberteisendorf seinen ersten Zähler in der neuen Saison geholt – und will diesem Erfolgserlebnis am Sonntag weitere Punkte folgen lassen. jom

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