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TSV Bergen steht unter Zugzwang

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Der TSV Bergen mit Ousman Jammeh (rechts, hier im Duell mit dem Marktler Christoph Entholzner) spielt heute um den Aufstieg in die Kreisklasse. (Foto: Butzhammer)

In der Relegationsgruppe IV zum Aufstieg in die Fußball-Kreisklasse kommt es am heutigen Donnerstag um 18.30 Uhr zum Endspiel zwischen dem A-Klassen-Vertreter TSV Bergen und dem TuS Engelsberg, der um den Ligaverbleib kämpft. Und da haben die Gäste den Vorteil, dass ihnen sogar eine Niederlage mit zwei Toren Differenz reichen würde. Der TuS hat das erste Spiel gegen den TSV Marktl mit 3:0 gewonnen, Bergen dagegen beim A-Klassen-Vizemeister der Gruppe IV mit 1:3 verloren. Dadurch kommen nur die heutigen beiden Gegner für Aufstieg und Ligaverbleib in Frage.


»In Marktl haben wir nicht gerade unseren besten Tag erwischt, sie haben dominiert und verdient mit 3:1 gewonnen«, sagt TSV-Trainer Manfred Mühlberger. »Wir hatten erst in der zweiten Hälfte Tormöglichkeiten. Unser Auswärtstor kurz vor Spielende hält uns jedoch nach wie vor im Rennen.« Tomas Schlosser traf per Strafstoß. Das könnte Gold wert sein, trotzdem muss Bergen mit drei Toren Unterschied gewinnen, um in die Kreisklasse aufzusteigen.

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»Das wird sehr schwer werden, ist aber keinesfalls unmöglich«, sagt der Trainer und fügt hinzu: »Wir sind heimstark und haben in der Punkterunde in den letzten beiden Heimspielen jeweils fünf Tore geschossen.« Durch die Ergebnisse der ersten beiden Spiele ist Bergen unter Zugzwang, doch Mühlberger ist überzeugt, dass seine Mannschaft beim Saisonfinale alles geben wird. »Nach dem Abpfiff dieses Endspieles, am Ende dieser tollen Saison, werden wir sehen, ob unsere Leistung für den Aufstieg in die Kreisklasse gereicht hat.«

Gegner ist der TuS Engelsberg, der einen Zwei-Tore-Vorsprung zu verteidigen hat. Trainer Jens Schröder ist zuversichtlich: »Wir wollen auf jeden Fall dieses Spiel gewinnen, der Gegner wird uns aber alles abverlangen.« Schröder fordert von seinen Spielern höchste Konzentration: »Wir haben eine gute Ausgangsposition geschaffen und werden natürlich auch mit breiter Brust zum Auswärtsspiel fahren.« Jens Schröder ist seit drei Monaten Trainer des abstiegsbedrohten TuS Engelsberg. Er übernahm nach der Winterpause das Amt von Daniel Winklmaier und Christian Rauch. Der Kader wird wie im ersten Spiel unverändert bleiben. »Was die Aufstellung angeht, muss ich mir noch Gedanken machen, ob ich eine Veränderung vornehme. Einen Grund gibt es eigentlich nicht, da die Mannschaft eine gute Leistung gebracht hat«, sagt Schröder gelassen.

Gut drauf ist Torwart Andreas Absmeier, der mit seinen Paraden die Null festhielt, überrascht hat ihn der Einsatz der jungen Spieler Michael Atterer und Stefan Esterl. »Die beiden hatten einen solchen Druck noch nicht«, lobt er. Dass die Truppe Ausdauer hat, bewiesen die drei Tore in den letzten 20 Minuten.

Schröder warnt jedoch vor dem Kontrahenten: »Der Gegner ist nicht zu unterschätzen. Bergen ist kampfstark im Mittelfeld und hat einige Spieler in seinen Reihen, die um jeden Meter Raum kämpfen werden.« Der Trainer nennt den FC Mühldorf als Paradebeispiel: »Daheim souverän gewonnen und auswärts eiskalt verloren, das darf und wird uns nicht passieren.« Jetzt geht es heute also darum, wer am Fuße des Hochfellns am Ende jubeln darf. td