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TSV Altenmarkt holt Seppi Weiß

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Seppi Weiß wird ab der neuen Fußball-Saison neuer Spielertrainer des TSV Altenmarkt. (Foto: Weitz)

Nach der Trennung von Trainer Christian Fleißner (wir berichteten) hat der TSV Altenmarkt die Weichen für die neue Saison gestellt: Beim Tabellenletzten der Fußball-Kreisliga Gruppe II übernimmt Josef »Seppi« Weiß als Spielertrainer das Zepter. Er wird ab dem Sommer – egal, ob in Kreisliga oder Kreisklasse – für die Truppe verantwortlich sein, gab Abteilungsleiter Manfred Karlstetter bekannt. Bis zum Saisonende wird das Interims-Gespann Thomas Reitmeier/Matthias Sarson versuchen, den drohenden Abstieg noch abzuwenden.


Für den 35-jährigen Weiß schließt sich mit dem Engagement ein Kreis: Bis zu den D-Junioren jagte er in Altenmarkt dem runden Leder nach und wechselte dann zur FA Trostberg, wo er auch noch zwei Jahre im Herrenbereich aktiv war. Weitere Stationen waren der 1. FC Traunstein, der SV Wacker Burghausen, der TSV 1860 Rosenheim, wieder der 1. FC Traunstein und die letzten fünf Jahre der österreichische Klub Union Ostermiething, mit dem Weiß von der Bezirks- in die Landesliga West aufstieg und wo er in den letzten drei Jahren als Kapitän alle Pflichtspiele von der ersten bis zur letzten Minute bestritt.

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»Wir waren schon seit Jahren in losem Kontakt, wollten den Seppi schon als Spieler zu uns nach Altenmarkt lotsen«, so Karlstetter. Nach der Trennung von Fleißner sei dann der Spielertrainer-Gedanke konkret geworden. »Er hat höherklassige Erfahrung, sehr gute Trainer gehabt und ist ein sympathischer Kerl, der mit jungen Leuten umgehen kann – drum freuen wir uns umso mehr, dass er nach einiger Bedenkzeit zugesagt hat. Wir freuen uns riesig auf die Zusammenarbeit und die neue Saison«, so der Altenmarkter Fußball-Boss.

Weiß selber kommt trotz der aktuell prekären sportlichen Situation mit einem guten Gefühl: »Der Verein ist gut aufgestellt, ich kenne praktisch alle Spieler, und das Duo Reitmeier/Sarson, mit dem ich schon seit Jahren befreundet bin, macht weiter und unterstützt mich an der Linie – das passt zu 100 Prozent.« Er treibt nun bereits intensiv die Planungen für die neue Saison voran. Karlstetter hat bereits erste Gespräche geführt. Sein Zwischenfazit: »Eine Welle an Abgängen ist selbst bei einem Abstieg nicht zu erwarten.« rse