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TSV Übersee hofft im Kellerduell auf Punkte

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Reit im Winkls Torhüter Maximilian Reischl (rechts), der hier gegen den Erlstätter Julius Kumpfmüller klärte, und Martin Weiss kämpfen mit ihrem Team noch um den Klassenerhalt in der Fußball-A-Klasse II. (Foto: Weitz)

An den letzten beiden Spieltagen der Fußball-A-Klasse II werden noch der Vizemeister und der Direktabsteiger sowie das Team, das in die Relegation muss, gesucht. Das Kellerduell zwischen dem TSV Übersee und dem SV Prutting steht dabei im Mittelpunkt, genauso wie die Auswärtspartie des FC Reit im Winkl beim Tabellenzweiten WSV Aschau. Schon heute Abend gehen die Spiele beim SC Schleching gegen den WSV Samerberg und des SV Erlstätt gegen den ESV Rosenheim über die Bühne.


Alle anderen Spiele werden am morgigen Samstag um 15 Uhr angepfiffen. Entschieden ist seit der Vorwoche die Meisterschaft, die holte sich der FC Bosna i Hercegovina Rosenheim (53 Punkte), der im letzten Heimspiel die beste Rückrundenmannschaft, die FT Rosenheim (3. Platz/42), zu Gast hat. Die FT jagt nach sieben Siegen in Folge den Zweiten, den WSV Aschau (46). Nur mehr vier Zähler beträgt der Vorsprung der WSVler, die sie nun gegen den abstiegsbedrohten FC Reit im Winkl (12./12) verteidigen wollen.

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»Wir sind sehr froh, dass wir endlich einmal wieder gewonnen haben, nachdem wir in den letzten Spiel schon eine Leistungssteigerung hatten, aber am Ende leider durch unsere eigenen Fehler doch als Verlierer vom Platz gegangen sind«, sagt der »Reiter« Trainer Sven Baumann. »Unser Ziel, die Relegation, ist nach dem Sieg wieder erreichbar. Wir wissen aber, dass wir noch drei Punkte benötigen, um sicher auf dem Relegationsplatz zu stehen.«

»Sie brauchen ja auch die Punkte«

Mit Aschau als Gegner am Wochenende haben die Baumann-Schützlinge einen Brocken vor sich. »Sie brauchen ja auch die Punkte, um fix den zweiten Platz sicher zu haben«, betont Baumann. Er gibt sich aber kämpferisch. »Dennoch versuchen wir, etwas Zählbares mitzunehmen. Zumal ich davon ausgehe, dass Übersee gegen Prutting gewinnen wird.« Trotzdem spricht er von einem Vorteil gegenüber Übersee. »Wir haben es am letzten Spieltag selbst in der Hand – und zwar mit einem Sieg gegen Chieming/Grabenstätt. Der Druck liegt also bei Übersee.« Der TSV ist aktuell Letzter (11).

Übersee hat im Kellerduell mit dem SV Prutting (11./22) aber die deutlich leichtere Aufgabe zu bewältigen. Allerdings ist es das letzte Saisonspiel der Truppe von Wolfgang Neidig. So muss unbedingt gewonnen werden und dann ist man auf die Schützenhilfe aus Aschau und Chieming angewiesen. Übersee überraschte zuletzt gewaltig, zunächst knöpfte man dem Meister beim 1:1 einen Punkt ab, schließlich folgte das 3:3 in Rimsting. Dort brachte der TSV allerdings eine 2:0-Führung nicht über die Bühne konnte sich aber noch über einen »Last-Minute-Treffer« von Florian Griesbeck zum Ausgleich freuen. Trotzdem könnte das aber zu wenig gewesen sein.

Unter die Räder kam der SV Prutting, der gegen die SG Chieming/Grabenstätt eine 0:7-Packung einstecken musste. Nachdem der Etatkeeper Florian Zäch passen musste, musste Ersatztorwart Tobias Schurzmann zwischen die Pfosten, der gleich durch Elias Lex mit einer direktverwandelten Ecke kalt erwischt wurde. Ein halbes Dutzend Tore folgten noch. Es war eine von fünf Niederlagen zuletzt in Folge. Die Chance für den TSV Übersee, vor dem Saisonfinale gegenüber Reit im Winkl vorzulegen.

Ein Spiel wird noch am Samstag ausgetragen: Der ASV Eggstätt (7./33) begrüßt den TSV Rimsting (4./37) zum Derby.

Mit zwei vorgezogenen Partien beginnt die 25. Runde am heutigen Freitagabend. Um 18.30 Uhr ist der SC Schleching (10./24) Gastgeber für den WSV Samerberg (8./33). Und die Elf von Robert Veichtlbauer geht nach dem 3:1-Derbysieg gestärkt ins letzte Heimspiel im Geigelstein-Stadion – übrigens ist das der dritte Heimauftritt in Folge. Nun soll auch ein positiver Saisonabschluss für die Gelb-Schwarzen folgen. Samerberg musste sich in Reit im Winkl beugen, dass haben die Gäste so nicht erwartet.

Zum letzten Mal in dieser Saison daheim spielt auch der SV Erlstätt (5./36), der sich um 19 Uhr dem ESV Rosenheim (35.) zum Duell der Tabellennachbarn stellt. Und die Elf von Andreas Hohenwarter und Thomas Weber will sich mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden und auch noch um den angepeilten dritten Tabellenplatz mitsprechen. td