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Trostberg Chiefs vor wichtigem Wochenende

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So engagiert wie hier Rainer Roßmanith (links) gegen den passauer Nicolas Ackermann wollen die Trostberger Eishockeyspieler auch an diesem Wochenende bei ihren zwei Auswärtsspielen wieder zu Werke gehen. (Foto: Butzhammer)

Für die Trostberg Chiefs stehen in der Eishockey-Landesliga-Nordost an diesem Wochenende zwei Auswärtsspiele an. Am heutigen Freitag gastiert die Mannschaft von Trainer Stefan Feldner beim Tabellenschlusslicht ERSC Ottobrunn.


Zudem steht am Sonntag die zweitweiteste Auswärtsreise auf dem Programm. Gegner ist um 18 Uhr mit dem VER Selb I b die Mannschaft, gegen die man am vergangenen Sonntag mit einem 9:3-Sieg den Umschwung schaffte. »Eine gute Chance, dass wir uns von unten absetzen können«, meinte Stefan Feldner. Aber der Trainer warnt: »Nun haben wir die gleiche Situation wie vor zwei Wochen, da herrschte allerdings am Montag danach wahnsinnige Ernüchterung.«

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Die Chiefs holten statt der erhofften sechs Punkte nämlich keinen. »Dadurch sind wir vorgewarnt«, erzählte Feldner, der auch in dieser Woche situationsbedingt das Training angezogen hat. »Ottobrunn hat eine junge Truppe, die körperbetont spielt, da müssen wir kämpfen und dagegenhalten.«

Dennoch rechnet Feldner bei der Aufgabe im Freiluftstadion »Am Haidgraben« in der Münchner Vorstadt mit einem Sieg, zumal in der jüngeren Geschichte beim ERSC noch nicht verloren wurde. 11:1 und 6:1 hießen die beiden Ergebnisse zuletzt in Ottobrunn, in der laufenden Saison war der 5:2-Heimsieg der erste Saisonerfolg. Und wenn die Trostberger mit der Zielvorgabe von Platz sechs noch erfolgreich sein wollen, ist die Partie beim Tabellenletzten eine sogenannte Pflichtaufgabe. »Am Freitag drei Zähler, was dann am Sonntag dazukommt, ist als Zugabe zu sehen«, meinte Feldner.

Mit dem Sieg am Sonntag schraubte der TSV die Punktezahl auf 18, was Platz 8 bedeutet. Im letzten Drittel der Saison mit den verbleibenden acht Spielen versuchen die Alzstädter noch auf Platz sechs zu klettern. Den hat momentan der SE Freising inne. Aber das Spiel in der Domstadt steht ja noch aus.

Am Sonntag wird man auf eine andere Oberliga-Reserve der Selber als die Mannschaft, die sich mit elf Spielern in Trostberg präsentierte, treffen. Stefan Feldner: »Ich habe mir sagen lassen, dass sie auswärts mit zwei Reihen antreten, zu Hause haben sie aber vier Blöcke zur Verfügung.«

Feldner muss in der Defensive wieder einmal improvisieren: Ralf Heide und Oleg Matveenko fallen verletzt aus. »Da wir Bernd Karmann zwei Auswärtsfahrten nicht antun können, fehlen im Endeffekt drei Verteidiger«, analysierte Feldner. »Also müssen wir am Freitag offensiver spielen, um die Defensive zu entlasten, aber wir sind sehr zuversichtlich.«

Feldner verweist noch auf die lange Busfahrt: »Aber das ist in Bad Kissingen auch gut gegangen, wir sehen es als positives Omen.« td