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Trostberg Chiefs fehlte der Durchblick

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Der Auftakt nach einer guten Vorbereitung in der Eishockey-Landesliga Südwest ist den Trostberg Chiefs missglückt. Beim EV Fürstenfeldbruck gab es eine 3:6-Niederlage. Damit begann die Saison wie im Vorjahr mit einer Niederlage. Dabei waren die Chiefs lange dabei; nach zwei Dritteln stand es 3:4.


Wie jedes Jahr lief im Brucker Freiluftstadion kein »normales« Eishockeyspiel ab. Im Vorjahr hatte ein Sturm die Eisfläche mit Laub übersät, sodass ein Spiel fast unmöglich war. Diesmal hatte der Nebel das Stadion fest im Griff. »Die Tore habe ich gar nicht gesehen, nur den Torjubel« so Bernd Karmann. Der Co-Trainer stand erstmals für den verletzten Cheftrainer Thomas Rumpeltes an der Bande. Mit Oliver Dicu und Alex Wimmer fehlten Karmann wichtige Kräfte. »Wir haben gut begonnen, sind aber in Rückstand geraten.«

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Aber schon in der 9. Minute hatte Florian Wehle den Ausgleich auf dem Schläger; er konnte aber einen Penalty nicht nutzen. Mit einem Doppelschlag eine Minute später drehten die Chiefs die Partie. Wehle nutze eine Habereder-Vorlage und Milan Marnota »wurschtelte« sich zum 2:1 durch. Die kalte Dusche kam postwendend; Markus Pasterny wurde erneut zum »Trostberg-Schreck«. Den Ausgleich erzielte er selbst, im weiteren Spielverlauf markierte er noch einen zweiten Treffer und gab zudem eine Vorlage. Der Stürmer war schon in der Vergangenheit stets recht torfreudig gegen die Alzstädter. Mit einem 2:3 ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt gelang Marco Habereder nach der Hälfte der Spielzeit erneut der Ausgleich; er brachte die Scheibe nach einem Pass von Stephan Bozner unter. Doch der Gleichstand hielt nicht lange, »dann kassierten wir ein äußerst dummes Tor«, resümierte Karmann. In Unterzahl markierte Pasterny mit einem Break die dritte Führung der Münchner Vorstädter. Torhüter Georg Hirschvogel war chancenlos, er bot im übrigen eine solide Leistung.

»Im Schlussdrittel kamen unsere konditionellen Mängel zum Tragen und auch die Disziplin ließ zu wünschen übrig«, ärgerte sich der Co-Trainer der Chiefs. »Da in der Vorbereitung nie alle da waren und auch die spielerischen Elemente vernachlässigt wurden, waren wir dann unterlegen.« Die Tore zum 6:3-Endstand entstanden aus individuellen Fehlern. »So etwas wird in der starken Landesliga sofort bestraft«, so Karmann abschließend.

EV Fürstenfeldbruck - TSV Trostberg 6:3 (3:2, 1:1, 2:0): 1:0 (6.) Mönch, 1:1 (10.) Wehle (Habereder), 1:2 (10.) Marnota (Hagemeister), 2:2 (18.) Pasterny, 3:2 (19.) Steidle, 3:3 (33.) Habereder (Bozner), 4:3 (38.) Pasterny, 5:3 (50.) Ehemann, 6:3 (54.) Pasterny; Strafminuten: Fürstenfeldbruck 10, Trostberg 10 plus 10 (Marnota). Zuschauer: 150. td