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Traunwalchen zum Derby nach Kammer

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Nach der Englischen Woche, in der sich am großen Vorsprung des SV Ruhpolding in der Fußball-A-Klasse VI nichts änderte, steht nun der zwölfte Spieltag auf dem Programm.


Die einzig noch sieglose Mannschaft ist der Tabellenletzte TSV Übersee, der erst zwei Remis auf dem Konto und bereits einen Rückstand von sechs Punkten auf das rettende Ufer hat. Nun kommt der SBC Traunstein III (10./11) am heutigen Samstag um 15 Uhr an den Chiemsee und will nach drei Niederlagen in Folge wieder etwas Zählbares holen. Für die schwächelnden Traunsteiner ist diese Partie bereits das fünfte Auswärtsspiel in Folge.

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Der Aufsteiger SV Erlstätt (11./8) tritt zur selben Zeit zu Hause gegen den FC Reit im Winkl (6./14) an. Die »Reiter« sind nach zwei deutlichen Erfolgen auf dem Vormarsch, der kleine Höhenflug soll auch in Erlstätt noch anhalten.

»Jetzt haben wir endlich wieder ein Spiel gewonnen«, zeigte sich Schlechings Abteilungsleiter Thomas Voit erleichtert. Aber er sieht eine schwierige Zeit auf die SC-Mannschaft (12./6) zukommen. »Der Kader ist zu klein, um größere Sprünge machen zu können«. Für das Heimspiel um 16 Uhr gegen den TSV Stein/St. Georgen (5./16) ist der Grassauer jedoch optimistisch, »wenngleich die Winterpause jetzt schon gut wäre.« Stein ist auf Tuchfühlung zur Spitze und will nach dem 6:1-Kantersieg gegen die Traunsteiner Dritte noch eine Schippe drauflegen.

Ebenfalls um 16 Uhr steigt bei der DJK Kammer (9./11) das Derby gegen den TSV Traunwalchen, der als Tabellenzweiter (21) einen tollen Lauf hat. Zwar fehlen auf den Spitzenreiter schon neun Zähler, doch die Gerry-Straßhofer-Elf war der Gewinner der Englischen Woche. Dreimal gab es die volle Punktzahl: »So könnte es weitergehen«, meint der Trainer, der voll des Lobes für seine Truppe ist. »Lernwillig und begeisterungsfähig«, lautet das Urteil und das zeigt sich jetzt auch in Form von Punkten. Bei der DJK wechseln in dieser Saison Licht (4:3 in Vachendorf) und Schatten (1:4 in Reit im Winkl).

Der Abschluss der Runde ist dem übermächtigen Ligaprimus SV Ruhpolding vorbehalten. Die Elf von Peter Plenk (10 Siege) hat das Punktemaximum auf dem Konto. Dennoch warnt der Trainer: »Wir dürfen nicht nachlassen, das nächste Spiel ist immer das schwerste.« Zuletzt mühte sich der SVR zu einem 1:0 gegen Erlstätt. Nun kommt der TuS Traunreut II (8./12) am Sonntag um 15 Uhr ins Waldstadion und will für die Überraschung des Tages sorgen. Spielfrei ist der Tabellendritte SC Vachendorf (19). td