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Traunwalchen empfängt Titelanwärter Tittmoning

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Voraussichtlich viel Abwehrarbeit kommt auf den TSV Traunwalchen (hier Stefan Bachmayer/links) auch an diesem Sonntag zu: Da empfangen die TSV-Fußballer den Tabellenführer TSV Tittmoning. Dagegen hofft Vachendorfs Spielertrainer Adrian Klein (rechts) mit seinen Schützlingen auf eine gute Leistung im Gastspiel beim ASV Grassau. (Foto: Wirth)

Wer steigt direkt ab, wer erhält eine Chance auf den Klassenerhalt in der Relegation? Dies ist die spannendste Frage vor dem 24. Spieltag in der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV. Denn im Titelkampf hat Spitzenreiter TSV Tittmoning fünf Zähler Vorsprung auf Verfolger TSV Fridolfing und dürfte sich diesen kaum mehr nehmen lassen.


Die Fridolfinger sind von den dahinter liegenden Konkurrenten nicht einmal rechnerisch mehr von Rang 2 zu verdrängen. Und so habe man »die Gewissheit, dass man von Platz zwei nur noch von Tabellenführer Tittmoning verdrängt werden kann«, scherzen die Fridolfinger vor dem Duell mit dem SV Laufen am morgigen Samstag (16 Uhr).

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Zum Scherzen ist man dagegen beim SV Laufen nicht aufgelegt: Der SVL (13./16 Punkte) ist eine der drei Mannschaften, von denen zwei direkt absteigen müssen und eine sich wohl nur über die Relegation retten kann. Ob da ausgerechnet beim Tabellenzweiten etwas zu holen ist? Auf Fahrlässigkeiten der Gastgeber dürfen die Gäste jedenfalls nicht hoffen, denn »wir haben nichts zu verschenken und spielen natürlich voll auf drei Punkte. Wenn's für ganz vorne nicht reicht, dann fürs Selbstvertrauen in der Relegation«, stellt TSV-Trainer Bernhard Zeif klar.

Die zwei Hauptkonkurrenten des SV Laufen um den Einzug in die »Saisonverlängerung« sind die DJK Otting (12./18), die derzeit den Relegationsplatz einnimmt, und der FC Bischofswiesen (14./15). Die Bischofswieser haben am Samstag um 16 Uhr Heimrecht gegen den SC Anger. Da sie drei Saisonsiege auf eigener Anlage feierten, hoffen sie nun auf den vierten Heimdreier.

Eine Viertelstunde später ist morgen dann die DJK Otting gefordert. Beim SV Kirchanschöring II (7./33) dürften die Trauben hoch hängen, zumal die Gastgeber mit ihrer guten Heimbilanz (6-2-3) als klarer Favorit gelten. Der SVK II kann im Saisonendspurt »Schicksal« im Abstiegskampf spielen, denn seine weiteren Gegner sind Laufen (H) und zum Finale der FC Bischofswiesen (A).

Drei weitere Begegnungen sind am Samstag um 15 Uhr angesetzt. Die einzige Mannschaft, die neben dem »Schlusstrio« noch in den Abstiegssumpf gezogen werden könnte, ist der ASV Grassau (11./23). Daher hoffen die ASV-Kicker gegen den starken Aufsteiger SC Vachendorf (5./37) auf Punktezuwachs – und eine Revanche für das 1:2 im Hinspiel.

Ebenfalls morgen ab 15 Uhr sind der SC Inzell gegen den BSC Surheim und der ASV Piding gegen den TSV Berchtesgaden im Einsatz. Die Inzeller (4./37) wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen und dem BSC Surheim (3./38) Rang 3 entreißen. Die Schützlinge von Jürgen Biermaier und Georg Dumberger haben von den zehn Begegnungen im Jahr 2016 sieben gewonnen – davon zuletzt drei in Folge.

Biermaier und Dumberger bleiben beim SC Inzell

Daher ist Biermaier zuversichtlich: »In der Vorrunde haben wir sieben Spiele am Stück verloren, weil wir so viele Verletzte hatten. Jetzt sind die meisten wieder da, und mit den Erfolgen ist auch das Selbstvertrauen zurückgekehrt«, freut er sich. Gegen Surheim fehlen voraussichtlich nur Andi Panitz und Christoph Treiner, »und natürlich wollen wir noch Dritter werden. Vielleicht können wir dann diesen Schwung mit in die nächste Saison nehmen.« Denn auch in dieser wird das Gespann Biermaier/Dumberger wieder die Mannschaft betreuen. »Das macht richtig Spaß, wir verstehen uns gut«, so Biermaier über die Zusammenarbeit des Duos.

Vorwiegend ums Prestige geht es im Duell zwischen dem ASV Piding (9./33) und dem TSV Berchtesgaden (8./33). Zudem wollen sich die Berchtesgadener für ihre Heimniederlage in der Vorrunde (0:1) schadlos halten.

»Hoher Besuch« ist am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Traunwalchen angesagt: Die Hausherren (10./31) empfangen Titelanwärter TSV Tittmoning (1./54). Die Platzherren haben sich mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Partien endgültig vor dem Abstieg gerettet, aber die Schützlinge von Gerhard Neuhauser möchten noch die eine oder andere Position gutmachen. Zuletzt gab's einen beachtlichen 4:2-Erfolg beim Tabellendritten Surheim, daran wollen die Traunwalchner nun anknüpfen. who