weather-image
22°

Traunsteins Fußballerinnen verlieren 1:2

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Traunsteins Spielführerin Julia Mikosch (Zweite von links) setzte sich in dieser Szene mit Stephanie Mühlthaler und Elena Mayer gleich gegen zwei Fridolfingerinnen durch. Im Hintergrund beobachtete Carola Nafe die Situation. Am Ende hatte die DJK aber mit 1:2 das Nachsehen.

Die Kreisliga-Fußballerinnen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf stehen im Bezirkspokal im Achtelfinale: Sie besiegten in der zweiten Runde den ersatzgeschwächt angereisten Bezirksligisten DJK Traunstein – die Truppe von Trainer Rudi Päckert trat nur mit sieben Feldspielerinnen an – mit 2:1. Im Achtelfinale trifft die Spielgemeinschaft nun am Samstag, 19. November, um 14 Uhr auf dem Laufener Sportgelände auf den Bezirksoberligisten TSV Otterfing.


Anfangs zeigten die höherklassigen Gäste durchaus, dass sie dieses Spiel nicht kampflos hergeben wollten. Die Heimelf versuchte zwar, durch schnelle Spielzüge in die Spitze Druck aufzubauen, doch ihr gelang bis zur 15. Minute nur wenig.

Anzeige

Dann flankte Jessica Antosch nach einem Einwurf auf Rechtsaußen sehenswert ins Zentrum, wo Marie Kroiß schneller als ihre Gegenspielerin am Leder war und zur Führung einschob.

Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf brachte in der Folge offensiv nur wenig zustande. Es schien so, als wären die Bezirksliga-Fußballerinnen aus Traunstein oftmals einen Schritt schneller am Ball. Doch die Gäste konnten diese Überlegenheit nicht in einen Torerfolg ummünzen.

Neuer Schwung durch Corinna Pöhlmann

Im zweiten Durchgang sorgte vor allem die eingewechselte Corinna Pöhlmann auf Seiten der Heimelf für neuen Schwung in der Offensive. Immer wieder kam sie gefährlich in die Gefahrenzone und beschäftigte die DJK-Defensive zusehends.

Die DJK Traunstein ließ sich aber durch die neu gewonnene Offensivpower der Einheimischen nicht beeindrucken und versuchte weiterhin, viel für das Spiel zu machen. Vor allem die Mikosch-Zwillinge Maria und Julia ragten durch ihre gute Spielweise und ihre sichere Ballführung heraus. Nach der 53. Minute war es auch Julia Mikosch, die eine gute Tormöglichkeit hatte. Nach einer kurzen Ballvorlage ihrer Schwester Maria scheiterte Julia Mikosch am Lattenkreuz – die SG hatte in dieser Situation Glück.

In der 65. Minute zeigte Schiedsrichter Hans Mayer dann auf den Elfmeterpunkt – eine aus Sicht der Gäste strittige Situation. Nach einem Pass von Corinna Pöhlmann wurde SG-Spielführerin Margit Glück im Strafraum von Mandy Rösler unsanft zu Boden gebracht. Den Elfmeter verwandelte Julia Schwangler zum 2:0.

Später Lohn für einen engagierten Auftritt

Wer allerdings glaubte, dass sich die Gäste jetzt aufgaben, der täuschte sich. Sie drängten in der Schlussphase auf den Anschlusstreffer. In der 78. Minute gab's dann die Belohnung für den engagierten Auftritt der DJK. Maria Mikosch machte das 2:1. Mehr war dann für die Gäste aber nicht mehr drin. Sch