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Traunsteiner Ringer feiern dank einer Energieleistung nächsten Sieg

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Er ist mit seiner Mannschaft weiter auf Erfolgskurs: TVT-Coach Petar Stefanov feierte mit seinem Team jüngst einen 32:21-Erfolg in Au/Hallertau. (Foto: Wittenzellner)

Was für ein bärenstarker Auftritt der TVT-Ringer beim Ex-Oberligisten Au/Hallertau! Im Auswärtskampf siegte der TV Traunstein mit 32:21 und ließ dem souveränen Heimsieg zum Saisonauftakt (33:12) wieder einen klaren Erfolg folgen – und das, obwohl die Gäste die beiden Schwergewichtsklassen nicht besetzen konnten und sie nach dem ersten Durchgang noch mit 12:13 zurücklagen. Im zweiten Abschnitt drehten die TVT-Ringer aber auf und sicherten sich den Gesamtsieg. Damit bleibt der TVT an Tabellenführer TSV Aichach dran, der sich knapp mit 26:23 beim TSV Trostberg durchsetzte. Die Alzstädter sind am kommenden Samstag zu Gast beim TVT.


An diesem Kampftag waren mit Plamen Petrov, Alex Patalaschko und Zoltan Keri gleich drei Punktegaranten nicht dabei. Zum Sieg für die TVT-Ringer hat es in Au/Hallertau trotzdem gereicht. »Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams«, betonte Chefcoach Petar Stefanov und fügte hinzu: »Vor allem über die Art und Weise, wie die Siege herausgekämpft wurden. Unsere Ringer haben das umgesetzt, was wir besprochen haben.« – Die Kämpfe im Einzelnen:

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57 kg: Daniel Flemmer reagierte gegen Markus Stiglmair im klassischen Stil noch zu zögerlich und wurde geschultert. Im freien Stil sorgte er aber im zweiten Durchgang gegen den entkräfteten Michael Schranner mit einem Kopfzug für einen Traunsteiner Sieg.

61 kg: Yusuf Raiskhel sorgte im Freistil gegen Schranner wieder für einen souveränen Sieg. Knapp vor Ende der Kampfzeit holte er mit 20:5 einen Erfolg mit technischer Überlegenheit. Im klassischen Stil legte er Stiglmair nach eineinhalb Minuten aufs Blatt.

66 kg: Clever und motiviert präsentierte sich im griechisch-römisch Ben Wittenzellner, der dem alles andere als schwachen Gerhard Linseisen innerhalb von zwei Kampfminuten 16 Punkte abnahm, um ihn dann mit einem Nackenhebel zu schultern. Im freien Stil brauchte Tobias Einsiedler gegen den gleichen Kontrahenten nach einer Serie von Kreuzwürfen und Beinschrauben vier Sekunden länger, um ebenfalls einen Schultersieg folgen zu lassen.

75 kg: Etwas übermotiviert zeigten sich hingegen die Weltergewichtler des TVT. Saber Mansuri musste im freien Stil überraschend schnell gegen den Jugendringer Leander Zeitler aufs Blatt. Und auch im klassischen Stil reagierte Traunsteins Jugendringer Andreas Dik gegen den oberligaerfahrenen Martin Soller zu ungestüm und musste auf beide Schultern.

86 kg: Spannend verlief erneut der Mittelgewichtskampf zwischen dem untergewichtigen Luca Zeiser und dem Hallertauer Siegringer Hasan Soykan. Zeiser lag nach der ersten Runde leicht im Rückstand und musste etwas unverständlich kurz vor dem Ende der zweiten Runde erneut in die Bodenlage. Mit einer fulminanten Schleuder hätte er den Gastgeber-Ringer fast noch geschultert, dieser konnte aber den knappen 10:8-Punktsieg über die Zeit retten. Im freien Stil gab Zeiser gegen Ferdinand Zeltner klar den Ton an und schulterte diesen nach einer souveränen 11:0-Führung.

98 kg: Als echter Gewinn für den TVT erweist sich Igor Dereszewski, der im Halbschwergewicht zweimal Tobias Werth vorgesetzt bekam. Würfe aus dem Stand – darunter eine schöne Soublesse – der TVT-Neuzugang verließ jeweils noch in der ersten Kampfrunde die Matte souverän als Sieger.

130 kg: Das Schwergewicht ließ der TVT beide Male leer laufen und siegte am Ende doch souverän mit 32:21.

TVT-Nachwuchs: Keine Chance in Wals

Ohne Chance waren die Nachwuchsringer des TVT beim AC Wals. Der langjährige Seriensieger in der Grenzlandliga – verstärkt um einige Siegringer von Olympic Salzburg – war dem TVT deutlich überlegen und konnte neun von zehn Mattenduellen für sich entscheiden. Nur Justin Flemmer zeigte die gewohnt siegorientierte Kampfweise. Noch in der ersten Kampfrunde legte er seinen österreichischen Kontrahenten aufs Blatt.

Dennoch musste man beim 4:36 die Überlegenheit der Gastgeber anerkennen. Die TVT-Nachwuchsringer bleiben in der in diesem Jahr deutlich stärkeren und von österreichischen Vereinen dominierten Grenzlandliga auf dem 7. Tabellenplatz noch vor dem TSV Trostberg und dem AC Bad Reichenhall. awi

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