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Traunsteiner Feuerschützen sind stolz auf die neue Schießanlage

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Im Rahmen der Generalversammlung der FSG Traunstein erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe der fertiggestellten Schießanlage durch Bauleiter Martin Schmid (links) an 1. Schützenmeister Hubert Schroth.

Die Ordentliche Generalversammlung der Feuerschützengesellschaft Traunstein fand in derem Schützenhaus statt. Schützenmeister Hubert Schroth eröffnete die Versammlung und führte durch die einzelnen Tagungsordnungspunkte. Beim Totengedenken wurde besonders an Roman Winkler sen. erinnert.


Als herausragendes Ereignis im vergangenen Vereinsjahr bezeichnete Schroth die inzwischen fertiggestellte Schießanlage, die beim »Tag der offenen Türe« präsentiert wurde und zu den modernsten elektronischen Anlagen in Bayern gehört. Die Großkaliber-Schießanlage im Untergeschoß des Schützenhauses ist seit Januar 2015 in Betrieb. In einer symbolischen Schlüsselübergabe überreichte ihm Ehrenschützenmeister Martin Schmid den »goldenen Schlüssel« und erklärte seine Tätigkeit als Bauleiter für beendet. Er betonte, der Neu- bzw. Umbau der Schießanlage für Luftgewehr, Luftpistole, Zimmerstutzen, Kleinkaliber, Sport- und Großkaliber in einer Bauzeit von Juni 2009 bis Januar 2015 könne nun als abgeschlossen betrachtet werden. Es wurden über 8000 Arbeitsstunden geleistet und die finanziellen Vorgaben eingehalten.

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Abschließend erwähnte Schroth auch die Gaumeisterschaft Luftgewehr/Luftpistole und Luftgewehr-Auflage auf der Schießanlage der FSG, das Emil-Pachmayr-KK-Gedächtnisschießen, durchgeführt erstmals wieder nach vier Jahren mit 155 Teilnehmern und die 39. Stadtmeisterschaft mit Luftgewehr und Luftpistole mit 460 Teilnehmern. Schriftführer Otto Keller informierte über die neuesten Mitgliederzahlen und stellte insgesamt gesehen eine erfreuliche Entwicklung fest. Er erwähnte auch die Teilnahme der Gesellschaft an verschiedenen Schützenfesten bei Nachbarvereinen. Der Kassenbericht wurde von Schatzmeister Günter Schroth erläutert. Der Jahresbericht von Sportleiter Thomas Eke umfasste sowohl die vereinsinternen Veranstaltungen und Ergebnisse als auch die Erfolge der aktiven Schützen bis hin zu den Bayerischen Meisterschaften.

Martin Schmid berichtete über die nach wie vor schwierige Trainingsarbeit im Schüler- und Jugendbereich. »Es ist sozusagen jedes Jahr immer wieder ein Neuanfang notwendig«, sagte er. Der Vorzeigeschütze ist Michael Klauser, der mittlerweile im Rundenwettkampf für die FSG in der Gauklasse teilnimmt.

Der 3. Gauschützenmeister Roman Schneider erklärte, dass er bei den Tätigkeitsberichten vielfältige Eindrücke gewinnen konnte. Dass die Jugendarbeit schwierig sei, habe vielerlei Gründe, man solle aber dabei nicht aufgeben. Es wurden geehrt: Matthias Klauser mit der silbernen Gams, Hanni Dümmling für 25 Jahre, Rosa und Franz Niedl für 40 Jahre und Herbert Waraschitz für 50 Jahre Mitgliedschaft beim BSSB/DSB. Michael Klauser hat die Bedingungen des Bayerischen Meisterschützenabzeichen erfüllt und erhielt die Auszeichnungen des BSSB/DSB. Über die neue Gebührengestaltung auf der Großkaliberschießanlage wurde intensiv diskutiert und dann abgestimmt.

1. Schützenmeister Hubert Schroth lobte alle Vorstands- und Ausschussmitglieder für die Mitarbeit, Martin Schmid für die Bauleitung und Jugendarbeit. Sein Lob richtete er auch an Frieda und Hans Schimpfhauser samt Helfern. fb