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Traunstein hat wieder drei gekrönte Häupter

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Die Königsscheiben übergab Zweiter Bürgermeister Hans Zillner (rechts) an die Schützenkönige Hans Heindl (von links), Hubert Schroth und Hans Wimmer. (Fotos: Buthke)

Bei den 40. Traunsteiner Stadtmeisterschaften für Luftgewehr und Luftpistole, die die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft (FSG) Traunstein ausrichtete, wurden die neuen Traunsteiner Schützenkönige ermittelt. Die Königsscheiben überreichte Zweiter Bürgermeister Hans Zillner bei der Siegerehrung im Schützenhaus der Kgl. priv. FSG an Hans Wimmer vom Staatlichen Bauamt Traunstein (König Luftgewehr) mit einem 22,4-Teiler, Hans Heindl von der Schützengesellschaft Kammer-Rettenbach (König Luftgewehr Auflage) mit einem 54,4-Teiler und Hubert Schroth von der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Traunstein (König Luftpistole) mit einem 122,2-Teiler.


Daneben wurden in Ringwertung die Traunsteiner Stadtmeister ermittelt. Bei den Schützen waren dies Eva Schützinger (Stadtmeister Luftgewehr Damen) von der SG Edelweiß Haslach mit 286 Ringen, der erst 14-jährige Michael Klauser (Luftgewehr Herren) von der Kgl. priv FSG Traunstein mit 286 Ringen, Friedl Bogner (Luftgewehr Auflage Damen) von der Kgl. priv. FSG Traunstein mit 291 Ringen, Martin Schmid (Luftgewehr Auflage Herren) von der Kgl. priv. FSG Traunstein mit 296 Ringen, Ina Grasteit (Luftpistole Damen) vom PSSV Traunstein mit 262 Ringen und Tobias Steinberger (Luftpistole Herren) von der SG Trauneck Traunstein mit 284 Ringen. Bei den Hobbyschützen siegten Anna-Lena Öllinger (Luftgewehr Damen) und Thomas Koppelstätter (Luftgewehr Herren), beide von der Firma Koppelstätter.

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Zweiter Bürgermeister Zillner dankte allen, die mitgeholfen hatten, um die Jubiläumsstadtmeisterschaft reibungslos abzuwickeln. Bei der Stadtmeisterschaft seien wiederum die Traunsteiner Sportfamilie, gesellschaftliche Gruppen und Firmen vereint worden. Überrascht zeigte Zillner sich über die neue Anlage der Kgl. priv. FSG Traunstein. »Es ist sehenswert, was hier geschaffen wurde«, sagte er. Lob zollte er dem Verein, namentlich dem Jugendleiter Martin Schmid, auch für die Jugendarbeit, die wegen der Vorbehalte vieler Eltern gegen Waffen nicht so einfach sei.

Ebenfalls von einer Vorzeigeanlage sprach der Vorsitzende des Stadtverbands der Sportvereine Traunstein, Stefan Namberger. »Die neue Schießanlage hat begeistert. Sie ist eine Zukunftsinvestition.« Die Stadt Traunstein habe einen wesentlichen finanziellen Beitrag dazu geleistet. Für ihn war es wichtig, dass bei der Stadtmeisterschaft alles gut verlaufen und nichts passiert sei. »Jeder Schütze hat sein Bestes gegeben. Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr«, so Namberger.

Die Stadtmeisterschaft im Schießen sei die letzte Stadtmeisterschaft, die jedes Jahr durchgeführt werde, stellte der Sportreferent der Stadt, Uwe Steinmetz, fest. Ihn freute besonders, dass viele junge Leute mitgemacht haben. Bjr