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Traunreut droht der Relegations-K.o.

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Nur selten kamen die Traunreuter Spieler gefährlich vor das Tor des TSV Wasserburg. In dieser Szene klärt TSV-Spieler Stephan Kronast vor Ersel Aydinalp. (Foto: Weitz)

Der TSV Wasserburg hat sich mit einem 2:0 beim TuS Traunreut eine optimale Ausgangsposition für den Einzug in die nächste Runde der Bezirksliga-Qualifikation verschafft. Nur in den ersten 20 Minuten hatten die Hausherren mehr vom Spiel und zweimal die große Chance, in Führung zu gehen: Matthias Raue (3.) und Stefan Pitzka (20./nach Lochpass von Michael Haase) scheiterten jedoch im Abschluss. »Dann hatten wir uns auf den Gegner eingestellt, den wir ja vorher nicht kannten«, analysierte »Löwen«-Trainer Leo Haas.


Das 0:1 (25.) beruhigte die Nerven seiner Elf endgültig. Ein kurioser Treffer: Johannes Lindner flankte einen Freistoß aus mehr als 30 Metern in den Strafraum, dort irritierte Ali Meltl Traunreuts Schlussmann Christopher Mayer, der Ball wurde immer länger und fiel schließlich genau ins rechte Eck des TuS-Tores. Vor allem die Standards der »Löwen« waren immer gefährlich. Eine Ecken-Variante hatte Leo Haas offensichtlich im Training üben lassen, zwei Minuten vor der Pause durften sie die Traunreuter bestaunen: Matthias Haas schlug den Ball kurz, dort lief Jean-Philippe Stephan einen Bogen, bis er optimale Schussbahn hatte, bekam das Leder zugepasst und versenkte es aus der Drehung zum 0:2.

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Nach der Pause ließen die ersatzgeschwächten Wasserburger den Ball locker laufen, der TuS kam zeitweise kaum noch aus der eigenen Hälfte. »Da haben wir ganz gut gespielt, waren dem dritten Tor näher als der Gegner dem ersten«, fasste Trainer Haas zusammen. Die beste Chance hatte Dominik Haas, der nach einem Freistoß den Innenpfosten traf. Schon 20 Minuten vor dem Ende verflachte die Partie: Die Wasserburger waren offenbar zufrieden, die Elf von Alexander Harsch verließ zusehends der Mut.

So dürfte das Rückspiel am Samstag (15.30 Uhr) in Wasserburg nur Formsache sein. »Jetzt wird’s natürlich schwer, aber wir werden trotzdem alles versuchen, das Unmögliche möglich zu machen«, so TuS-Spartenboss Markus Tesche. Die potenziellen Gegner in der Bezirksliga-Aufstiegsrunde, FSV Pfaffenhofen und BSG Taufkirchen/Vils, trennten sich übrigens im Relegations-Hinspiel – in der so genannten »Parallelpartie« – mit 1:1. ah

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