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Trainer Patrick Mölzl muss die Mannschaft umbauen

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Er hofft mit dem SVK darauf, sich wieder trotz Bedrängnis durchsetzen zu können: Stephan Schmidhuber (rechts), hier im Zweikampf mit Christoph Drobner (Pfarrkirchen). (Foto: Butzhammer)

Mit dem 4:0-Sieg vom Dienstag beim Kirchheimer SC hat der SV Kirchanschöring seinen bisherigen Landesliga-Rekord von 53 Zählern in einer Saison – der aus dem Vorjahr datiert – eingestellt. Nun will die Crew von Trainer Patrick Mölzl am heutigen Samstag (16 Uhr/Stadion an der Laufener Straße) mit einem Heimsieg oder zumindest Punktgewinn gegen den noch minimal abstiegsbedrohten Tabellenzwölften FC Deisenhofen einen neuen Rekord aufstellen.


Auch der Abstand zur Spitze wurde im Vergleich zur Saison 2012/13 verringert: Drei Runden vor Schluss, liegen die Gelb-Schwarzen neun Zähler hinter Primus TSV Dachau, in der vergangenen Saison waren es zum Saisonabschluss 19 Punkte Rückstand auf Meister SV Pullach. Der Trend stimmt also. Nachdem mit den beiden 4:0-Erfolgen in Markt Schwaben und Kirchheim eine kleine Serie gestartet wurde, möchten die SVK-Kicker auch die restlichen drei Partien für sich entscheiden. Patrick Mölzl, für den wegen einer Sprunggelenksverletzung die Saison gelaufen ist, schmunzelt: »Natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn wir auch die restlichen Spiele mit 4:0 gewinnen würden.«

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Während diese Aussage salopp wirkt, war das die Spielweise des SVK am vergangenen Dienstag in Kirchheim ganz und gar nicht. Im Gegenteil: Der Plan, mit hoher Aggressivität zum Erfolg zu kommen, ging auf, nichts wurde dem Zufall überlassen. »Kompliment an meine Jungs, sie haben gegen einen unangenehmen Gegner einen tollen Auftritt hingelegt!«, sagte Mölzl. Auch in den restlichen drei Begegnungen hofft der Ex-Profi auf engagierte Darbietungen. »Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass wir jetzt schon in der Vorbereitung auf die neue Saison sind. Das heißt auch, dass wir den Schwung, den wir momentan haben, möglichst ins nächste Jahr mitnehmen wollen«, so Mölzl.

Allmählich bekomme das SVK-Spiel »das Gesicht, das wir uns vorstellen«, betont er, »aber es wird sicher noch besser.« Allerdings muss die Mannschaft diesmal erheblich umgebaut werden: Neben Mölzl selbst fehlen aus der Startformation vom Dienstag auch Florian Hofmann (Knieprobleme) und Manuel Omelanowsky (Schulteroperation). Auch Christian Heinrich steht noch nicht zur Verfügung, sodass diesmal andere Leute ihre Chance bekommen werden. Und das ist ja auch der Sinn der Sache in der »Vorbereitung auf die neue Saison«, wie es Mölzl formulierte. Übrigens: Das Hinspiel in Deisenhofen wurde mit 0:3 verloren, die »Anschöringer« haben also noch einiges gutzumachen. cs