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Torloses Remis in Kirchanschöring

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Kirchanschörings Manuel Jung (Mitte) setzte sich zwar gegen Schwabmünchens Fabio Maiolo (links) und Maik Uhde durch, blieb im Abschluss aber erfolglos. (Foto: Butzhammer)

SV Kirchanschöring: Hoyer, Eder, Jäger (57. Vogl), Omelanowsky, Gürcan, Mölzl, Köberich, Eimannsberger, Hofmann, Sturm, Jung.


TSV Schwabmünchen: Ignjatovic, Maiolo, Danke, Önat, Renner (66. Widmann), Guggumos, Raffler (90. Möricke), Schmidt, Wehringer, Uhde, Gollnhofer (86. Fiedler).

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Schiedsrichter: Begovic (Salzburg).

Zuschauer: 586.

Fast 600 Zuschauer sahen am Samstag ein spannendes 0:0 in der Bayernliga Süd zwischen dem SV Kirchanschöring und dem TSV Schwabmünchen. Die Ereignisse vom Vorabend in München machten aber auch vor der Bayernliga Süd keinen Halt – aufgrund des Amoklaufs waren zwei Spiele der Liga abgesagt worden. Angehörige des FC Pipinsried und des FC Unterföhring hatten im Umfeld des Vereins Opfer zu bedauern. Vor Anpfiff gab es auch in Kirchanschöring eine Schweigeminute.

Der SVK war wie Schwabmünchen personell angeschlagen, die Gäste mit nur drei Ersatzspielern angereist. Bei den Gastgebern half »Heimat-Urlauber« »Xandi« Köberich aus, Trainer Patrick Mölzl absolvierte 90 Minuten aktiv auf dem Feld. Mit Marco Jäger kam zudem ein Eigengewächs erstmals von Beginn an in der Offensive zum Zug, der seine Sache »nicht schlecht machte«, so die SVK-Trainer.

Die Gäste aus Schwaben hatten in der 5. Minute die erste Torchance: Nach einem Fehler im Spielaufbau des SVK setzte sich Daniel Raffler rechts durch, flankte in die Mitte, dort stand Bastian Renner und dessen Kopfball flog nur knapp über die Querlatte.

Die größte Chance für den SVK hatte Manuel Jung (12.), der alleine auf Torwart Dragan Ignjatovic zusteuerte und scheiterte. Schwabmünchen hätte durch Michael Guggumos (15.) in Führung gehen können, der einen hohen Ball von links ans rechte Kreuzeck des SVK-Tores schlenzte.

Mit dem 0:0 ging es in die Pause, nach der Halbzeit waren beide Mannschaften darauf bedacht, hinten die Null zu halten. Zwei Schüsse von Guggumos über links hatte Schwabmünchen zu verzeichnen, einer ging über die Querlatte (67.), der andere verfehlte das rechte Eck des SVK-Gehäuses (70.).

Den ersten Torschuss für Kirchanschöring gab Max Vogl ab (83.), der von rechts kommend scheiterte. Jung passte kurz vor dem Abpfiff (92.) noch einen Abpraller ab, nahm das Leder mit der Brust mit und schoss per Dropkick die Kugel über das Tor der Gäste.

Stefan Tutschka, Trainer des TSV Schwabmünchen, war mit dem Unentschieden »insgesamt zufrieden. Heute hätte keine der beiden Mannschaften den Sieg verdient gehabt«. Das Tempo im Spiel sei »lasch« gewesen. Kirchanschörings Co-Trainer Dominik Hausner zollte Schwabmünchen Respekt, für »das neue System«. Die Gäste hätten den SVK früh unter Druck gesetzt, damit seien die Gelb-Schwarzen »nicht ins Spiel gekommen«. mw