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Torloses Remis hilft keinem weiter

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Auch er nahm das Aschauer Tor ins Visier, hatte aber mit einem Pfostentreffer Pech: Siegsdorfs Patrick Petzka (rechts), hier gegen Johannes Asanger. (Foto: Wukits)

Der TSV Siegsdorf kam im Duell der Fußball-Kreisliga II gegen den abstiegsbedrohten SV Aschau/Inn erneut nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei musste jedoch zweimal der Innenpfosten für die Gäste retten, sodass das Remis am Ende etwas glücklich zustande kam.


In der 3. Spielminute hatte Aschaus Karamanlis den Führungstreffer auf dem Fuß, er verzog aber aus kurzer Distanz. Praktisch im Gegenzug dann ein sehenswerter Flankenball von Wurm auf Andi Frauendienst, der am linken Sechzehnereck sofort volley abzog und mit viel Pech am rechten Innenpfosten scheiterte. Schwungvoll ging es weiter, Christoph Baumann auf Seiten der Gäste verzog einen 16-m-Schuss knapp (11.) und Mathias Berghammer zog nach einem Fehlabwurf von Torwart König etwas zu überhastet ab (15.).

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Die Mannschaften neutralisierten sich in der Folgezeit etwas im Mittelfeld. Erst Andi Frauendienst wartete mit einem satten Fernschuss aus gut 20 m auf (29.), jedoch ging der Ball knapp vorbei. Aschau verteidigte geschickt und setzte selbst immer wieder kleine Nadelstiche, vor allem über die Außenseiten. Die letzte Chance vor der Pause bot sich dann aber noch Siegsdorfs »Haudegen« Philipp Erdmann, dessen Kopfball nach Ecke jedoch deutlich übers Gehäuse flog.

Nach der Pause drängten die Hausherren nun stärker, Patrick Petzka verzog einen Fernschuss aus 20 m knapp (48.). In der 56. Minute ergab sich für den TSV eine Doppelchance: Zunächst fand Maxi Wurm mit seinem scharfen Flachschuss in Schreiner seinen Meister, den Nachschuss wuchtete Petzka zentral aus 14 m an den linken Innenpfosten – das Leder wollte einfach nicht ins Tor. Maxi Huber probierte es schließlich mit einem 20-m-Fernschuss, der Ball strich aber ebenfalls am Tor vorbei.

Die Gäste machten nun hinten dicht, kamen außer ein paar Entlastungsangriffen kaum mehr zu Offensivaktionen und waren wohl mit dem einen Punkt zufrieden. Der TSV Siegsdorf war zwar weiterhin stets bemüht, schaffte es jedoch nicht mehr, zwingende Aktionen zu kreieren. So hätte Aschaus Karamanlis in der 88. Minute beinahe noch den Siegtreffer geschossen, als er nach einem langen Flankenball völlig freistehend am Fünfereck das Leder aber nicht mehr genügend unter Kontrolle brachte. Letztlich mussten sich beide Teams mit dem torlosen Remis begnügen, und Siegsdorf konnte sich nicht so weit wie erhofft von den abstiegsgefährdeten Plätzen absetzen. MG