weather-image
28°

Torfestival im Ludwig-Schwabl-Sportpark

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die Inzeller Torfabrik lief auf Hochtouren in der Partie gegen den ASV Piding (von links): Fabian Zeidler (2 Tore), Andi Panitz (2) und Michel Hernandez (3) erzielten zusammen sieben Tore und waren von der Pidinger Hintermannschaft nicht in den Griff zu bekommen. (Foto: Wegscheider)

Ein wahres Feuerwerk brannte der SC Inzell am Donnerstagabend im Ludwig-Schwabl-Sportpark ab. Im Duell der Fußball-Kreisklasse IV wurde der Tabellendritte ASV Piding mit 7:2 nach Hause geschickt – und das Ergebnis war auch in dieser Höhe in Ordnung. Die Inzeller Tormaschine lief auf Hochtouren und war von der Pidinger Mannschaft nicht zu bremsen. Der SC war in allen Belangen überlegen und sicherte mit Einsatz- und Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Tempofußball den hohen Sieg.


Den Anfang machte Michel Hernandez in der 5. Minute, als er eine scharfe Hereingabe von Christian Bauregger aus kurzer Entfernung zum 1:0 über die Linie drückte. Und auch für das 2:0 war der Inzeller Mittelstürmer verantwortlich. Diesmal tankte sich Fabian Zeidler bis zur Grundlinie durch, legte zurück auf Hernandez und der erzielte seinen zweiten Treffer.

Anzeige

Die Gegenwehr der Pidinger war keineswegs so, wie man das auf Inzeller Seite erwartet hatte. So dauerte es auch nicht lange, bis der dritte Treffer fiel. In der 28. Minute startete Fabian Zeidler ein Solo fast von der Mittelinie, umspielte drei Gegenspieler, versetzte Torhüter Daniel Miethsam und vollstreckte zum 3:0.

Die Gäste hatten ihre erste Möglichkeit durch Stefan Beranek, doch dieser scheiterte mit seinem Schuss aus zwölf Metern an einer starken Parade von Sebastian Schwabl (30.). Im Gegenzug fischte ASV-Schlussmann Daniel Miethsam einen Schuss von Armin Dumberger aus dem Winkel. Chancenlos war er dann aber in der 35. Minute. Hernandez spielte durch auf Fabian Zeidler, der umkurvte noch einen Gegenspieler samt Torhüter und markierte das 4:0 für die Hausherren. Pidings Torjäger Peter Freimanner ließ sich nur eine Minute darauf zu einem Frustfoul an Andi Panitz hinreißen und hatte Glück, dass er vom Schiedsrichter Maxi Baumgartner nicht mit Rot vom Platz geschickt wurde. Als »Strafe« dafür erzielte Panitz auf Zuspiel von Zeidler in der 39. Minute das 5:0. Für eine Ergebniskorrektur sorgte Peter Freimanner mit dem Pausenpfiff. Aus stark abseitsverdächtiger Position lief er allein auf Sebastian Schwabl zu und schob das Leder souverän zum 1:5 ein.

Kurz nach Seitenwechsel (50. Minute) stellte Michel Hernandez den Fünf-Tore-Abstand wieder her. Eine Flanke von Armin Dumberger köpfte er schulmäßig zum 6:1 ein.

ASV-Trainer Michael Wegscheider brachte drei neue Leute und das belebte das Pidinger Spiel etwas, doch Peter Freimanner (ans Außennetz) und Hans Freimanner (knapp daneben) verfehlten das Ziel. Auf der Gegenseite versetzte Fabian Zeidler mehrere Gegner, legte quer auf Andi Panitz und dieser vollendete zum 7:1.

In der 78. Minute waren die Inzeller unaufmerksam, und so verkürzte Thomas Reichenberger zum 2:7. Letztlich blieb es beim hohen Sieg des SC Inzell, der in dieser Form sicher weiter oben mitspielen wird. hw