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Torfabrik gastiert in »Anschöring«

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Mit mächtig Rückenwind startet der SV Kirchanschöring in die Rückrunde der Fußball-Landesliga Südost. Nach zuletzt vier Siegen aus fünf Spielen wollen die SVK-Kicker heute, 14 Uhr, vor heimischem Publikum nachlegen. Zu Gast ist der SV Pullach.


Es wird wohl kein leichter Gang für die Kicker in Gelb-Schwarz, den der heutige Gegner gehört zu den absoluten Top-Adressen in dieser Liga. Derzeit liegen die »Raben« mit 32 Zählern auf dem zweiten Rang, zu Spitzenreiter VfR Garching fehlen aktuell fünf Zähler, allerdings haben die Pullacher bereits eine Partie mehr auf dem Konto.

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Das heißt im Klartext: Sollte das Team von Carsten Teschke heute in Kirchanschöring leer ausgehen, dürfte der erste Rang außer Reichweite rücken. »Wenn sie oben dranbleiben wollen, müssen sie bei uns punkten«, weiß auch SVK-Trainer Günter Heberle, der sich auf einen heißen Tanz gefasst macht. »Wir freuen uns auf das Spiel, wollen eine gute Leistung abliefern und unseren zahlreichen Zuschauern eine gute Unterhaltung bieten.«

Das haben die »Anschöringer« in der letzten Zeit prima hinbekommen. Nach einem mäßigen Start ist man in der Tabelle Platz um Platz nach oben geklettert und hält nach der Vorrunde bei 23 Zählern. »Mit 23 Punkten aus der Vorrunde sind wir knapp über unserem vorgegebenen Soll, am Saisonende mindestens 40 Punkte auf unserem Punktekonto zu haben«, bilanziert SVK-Pressesprecher Sepp Thanbichler zufrieden.

Die Gründe für die jüngste Erfolgsserie liegen auf der Hand. »Die vielen Ausfälle zum Saisonbeginn waren nicht einfach zu kompensieren. Jetzt sieht die Personalsituation deutlich besser aus. Wir haben mehr Kontinuität in unserem Spiel, das zahlt sich dann eben aus«, erklärt Heberle.

Auch gegen Pullach wird es wenig Veränderungen in der Startformation geben. Fraglich ist nur der Einsatz von Christian Jäger, der sich einen Nerv eingeklemmt hat. Auch im Tor dürfte es keinen Wechsel geben. Zwar ist Stammtorwart Dennis Kracker wieder einsatzbereit, sein Vertreter Lukas Hoyer »hat seine Sache aber sehr gut gemacht«, lobt Heberle. Er weiß aber auch um die Qualitäten von Kracker. »Jeder weiß, wie stark er ist. Dennis hat natürlich den Anspruch von Anfang an zu spielen.« Ob Kracker oder Hoyer, der SVK-Schlussmann wird sich heute über mangelnde Arbeit nicht beklagen dürfen.

Die Pullacher kommen als die Torfabrik der Liga an die Laufener Straße. 44 Mal hat der Tabellenzweite in dieser Saison bereits ins Schwarze getroffen, Hauptverantwortlicher dafür ist Orhan Akkurt. Der Ex-Burghauser führt die Torjägerliste mit 14 Treffern an.

»Er ist für diese Liga ein super Mann«, schwärmt Heberle über den Ex-Burghauser, »ich denke aber, dass wir speziell mit Maxi Willinger und Albert Eder in der Abwehr sehr stabil stehen.« sam