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Top-Ten-Platzierung für »Chiemsee Kälte«

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Große Freude herrschte beim Team Chiemsee Kälte über den unfallfreien Verlauf und eine sehr starke Platzierung beim Dolomitenmann in Lienz. Unser Bild zeigt die erfolgreiche Mannschaft mit (von links): Pele Faßbender, Uwe Eichefelder, Basti Lexa, Andi Huber.

Mit einer Top-Ten-Platzierung im Gepäck kehrte das Team Chiemsee Kälte vom Dolomitenmann in Lienz zurück. Bei besten Bedingungen hatten die rund 500 Extremsportler ideale Bedingungen, um sich laufend, fliegend, radelnd und paddeln durch die Lienzer Dolomiten zu bewegen.


Umjubelter Sieger vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse war das Team »Red Bull«. Bergläufer Anton Palzer (Berchtesgaden) benötigte für die 1800 Höhenmeter lediglich 1:24 Stunden. Weltklassepilot Paul Guschlbauer raste mit seinem Gleitschirm nach 30 Minuten zur Übergabe. Mountainbikeprofi Alban Lakata absolvierte die Mountainbike-Strecke – gespickt mit 1500 Höhenmetern – in 1:37 Stunden und schickte den Kajakfahrer Harald Hudetz ins Rennen.

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Der Österreicher ließ nichts anbrennen und absolvierte den kniffligen Wasserslalom in 35 Minuten und erreichte als Erster das Ziel. Mit diesen Zeiten maßen sich die anderen 110 Teams, darunter auch die Mannschaft Chiemsee Kälte, als einziges deutsches Team.

Basti Lexa (Schrobenhausen), der bereits siebenmal als Kajakfahrer gestartet war, zeigte diesmal beim Berglauf eine starke Leistung. Nach nur 1:45 Stunden übergab er am Kuhbödentörl auf 2441 Meter an Pele Faßbender. Mit seinem Gleitschirm im Rucksack startete der Traunsteiner zu den zwei Flügen mit zwischenzeitlichem Berglauf. 41 Minuten benötigte der Routinier und schickte per Handschlag Andreas Huber (Ruhpolding) ins Rennen. Der 30-Jährige meisterte in seiner Paradedisziplin auch die schwierige Downhill-Strecke ohne Probleme. Nach 1:54 Stunden wechselte er.

Jetzt konnte der Münchner Uwe Eichfelder sein Können unter Beweis stellen. Nach dem Sieben-Meter-Sprung in die Drau zeigte der 45-Jährige ein souveränes Rennen. Der Münchner machte noch Plätze gut und belegte mit Platz 23 die beste Einzelplatzierung im Team Chiemsee Kälte. Mit seinem Boot an der Hand überquerte er nach 5 Stunden die Ziellinie, wo er von den Zuschauern und seinen Teamkollegen lautstark empfangen wurde. Mit Rang 10 in der Amateurwertung ließ Chiemsee Kälte 100 Teams hinter sich.

In verschiedenen zumeist österreichischen Teams waren drei weitere Sportler aus der Region am Start. Sebastian Lechner (Traunstein) ging als Bergläufer an den Start, Georg Schreder aus Reit im Winkl kam kurzfristig zu seinem Gleitschirmeinsatz und Max Pernreiter aus Rosenheim war mit dem Kajak dabei. Alle drei behaupteten sich im Mittelfeld des Teilnehmerfeldes.

Und: Nach dem Dolomitenmann ist vor dem Dolomitenmann. Nächstes Jahr feiert der Wettbewerb »für die härtesten unter der Sonne« das 30-jährige Bestehen. »Erfinder« Werner Grissmann hat dazu angekündigt, dass die Strecke aus diesem Grund noch einmal verschärft wird. pf