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Top-Platzierungen zum Auftakt

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Steffi Köberle zeigte bei den ersten Läufen zum internationalen Grenzlandcup und zur österreichischen Meisterschaft im tschechischen Pisek ihr Können. (Foto: www.supermotogirls.de)

Mit sehr guten Ergebnissen kehrten die beiden Fridolfinger Rennfahrerinnen Steffi und Nicole Köberle von den ersten Wettkämpfen heim. Sie waren bei den ersten Läufen zum internationalen Grenzlandcup und zur österreichischen Meisterschaft im tschechischen Pisek am Start.


Nicole Köberle verpasste dabei das freie Training und das Zeittraining, da sie noch eine Schulaufgabe schreiben musste. Nach dem Warmup am Renntag, das auf extrem rutschiger Strecke gefahren wurde, ging sie daher vom letzten Startplatz in den ersten Lauf. Sie ließ sich davon aber wenig beeindrucken und kam von Anfang an mit der für sie neuen Strecke sehr gut zu recht. Nicole Köberle machte Platz für Platz gut und schloss den ersten Lauf in der Einsteigerklasse auf Platz fünf ab.

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Auch den zweiten Lauf musste Köberle wieder von ganz hinten in Angriff nehmen. Mit ihrem gewohnt gutem Start kämpfte sie sich bereits bis zur ersten Kurve um vier Plätze nach vorne und kam als Siebte aus der ersten Runde. Bis zum Ende machte sie weiter Boden gut und wurde am Ende Vierte – und sie lag nur neun Hundertstelsekunden hinter dem Drittplatzierten zurück.

Ihre Schwester Steffi Köberle fährt in dieser Saison wieder in der Young-Racer-Klasse, die in fünf Läufen auch zur österreichischen Meisterschaft gewertet wird. Sie wollte beim ersten Rennen der österreichischen Meisterschaft, die sie in diesem Jahr aber nicht komplett fahren wird, schauen, ob ihre Honda CRF 250 auch im Supermoto konkurrenzfähig ist.

Bereits in den freien Trainings und dem Zeittraining kam sie mit der Strecke sehr gut zurecht. »Zum Warmup am Renntag konnten wir noch einige Verbesserungen am Motorrad finden«, ließ die ehrgeizige Motorsportlerin wissen und ging somit zuversichtlich in den ersten Lauf.

Vom zehnten Startplatz weg mischte die 19-Jährige über den gesamten Rennverlauf gesehen gut mit und fuhr auch als Zehnte über die Ziellinie. Beim zweiten Rennen versuchte Steffi Köberle erneut, ihren Trainingsplatz etwas zu verbessern. In diesem Rennen machte sich jedoch ihre Beinverletzung vom Motocross-Training in Italien bemerkbar. Sie war dadurch gehandicapt und wurde erneut Zehnte.

Jetzt geht's für die beiden am kommenden Wochenende gleich mit dem zweiten Lauf zum Supermoto-Grenzlandcup auf dem Skilift-Parkplatz Wurzeralm – direkt an der Grenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark – weiter. Und dann steigt vor allem bei den beiden Rennfahrerinnen schon die Vorfreude auf das Heimrennen der »Supermotogirls«: Diese findet wieder am Pfingstwochenende (3./4. Juni) in Fridolfing-Kaltenbrunn statt. SB