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Titelgewinn im eigenen Stadion?

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Seine Mannschaft hofft auf einen Heimsieg im Waldstadion: Walter Graßl, der mit dem SV Ruhpolding den TSV Traunwalchen empfängt. (Foto: Weitz)

Den Titel im eigenen Stadion zu holen: Das ist der Traum eines jeden Fußballers. Erfüllen können sich diesen Traum die Spieler des TSV Siegsdorf (1./50 Punkte). Gewinnen sie am vorletzten Spieltag in der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV ihr Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den SV Kirchanschöring II (6./29), stehen sie mit dann 53 Punkten als Meister fest.


Denn: Der Tabellenzweite SV Saaldorf (49) muss diesmal tatenlos zusehen, der Tabellendritte SC Inzell (46) kann maximal noch auf 52 Zähler kommen. Insgesamt geht es am Sonntag (Beginn jeweils 15 Uhr) noch in fünf Begegnungen um wichtige Punkte im Kampf um Auf- oder Abstieg.

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Gegen Kirchanschöring II gilt für die gastgebenden Siegsdorfer um Spielertrainer Helmut Felber: Volle Konzentration ist gegen die Schützlinge von Bruno Tschoner angesagt, dann könnte nach Spielende (das Hinspiel gewann Siegsdorf mit 2:1) mit den heimischen Fans der Aufstieg in die Kreisliga gefeiert werden. Am letzten Spieltag könnte man dann sehr gelassen zum Auswärtsspiel nach Grabenstätt fahren.

Die Grabenstätter ihrerseits bestreiten die einzige Begegnung der vorletzten Runde, in der es nur noch um einen guten Ausklang des Jahres geht. Denn sowohl die Gäste (7./28 Punkte) als auch Gastgeber TSV Fridolfing (5./29) sind bereits gesichert.

Straßhofer hört auf

Doch bei den Grabenstättern möchte Trainer Siegi Straßhofer, der am Saisonende nach drei Jahren aufhört, noch einen guten Ausklang des Jahres schaffen. »Drei Jahre sind genug, da wird es dann Zeit für etwas Neues«, meint er. Trotzdem soll nun möglichst ein Ergebnis wie im Hinspiel (4:2) her, das wäre eine gute Werbung für die Abschlusspartie gegen Siegsdorf.

So gut wie gerettet, aber eben theoretisch noch nicht ganz, ist die Mannschaft seines Bruders Gerry Straßhofer, der TSV Traunwalchen: Sollten die Traunwalchner (9./25) morgen beim SV Ruhpolding (8./27) verlieren und gleichzeitig der ESV Freilassing II (12./19) überraschend den SC Inzell schlagen, hätten die Traunwalchner beim Saisonfinale gegen den ESV II noch ein echtes »Endspiel«, um nicht vielleicht doch noch auf den Relegationsplatz zurückzufallen.

Doch so weit wollen es die Inzeller (3./46) gar nicht kommen lassen: Beim sicherlich stark aufgestellten ESV II brauchen sie einen Sieg, um ihre Chancen auf Rang 2 zu wahren.

Letzte Chance für Chieming

Die definitiv allerletzte Chance, vielleicht wenigstens noch den Relegationsplatz zu erreichen, hat der TSV Chieming: Gelingt dem Schlusslicht (13./17) gegen den BSC Surheim (10./22) kein Sieg, ist der Sturz in die A-Klasse nicht mehr zu vermeiden – zumal die Schützlinge von Hans Hofmann am letzten Spieltag ja bei Aufstiegsanwärter SV Saaldorf antreten müssen. Daher wollen die Chieminger gegen den BSC Revanche nehmen für das klare 1:5 im Hinspiel. Die Gäste sind selbst noch längst nicht gesichert und möchten sich möglichst schon am Chiemsee den Ligaverbleib vorzeitig erkämpfen.

Vorzeitig beendet ist für den SV Laufen nach diesem Sonntag die Punkterunde, denn am letzten Spieltag muss der derzeit auf dem Relegationsplatz liegende SVL (11./21) tatenlos zusehen, was die Konkurrenz macht. So wäre ein Punktgewinn am Sonntag dringend notwendig – doch beim heimstarken TSV Berchtesgaden (Bilanz 6-3-2) dürfte es sehr schwer werden, sich für das 1:2 aus der Vorrunde zu revanchieren. who