weather-image

Titel für Franziska Hildebrand

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Sie holte sich den Titel bei der Militär-WM: Stützpunkt-Athletin Franziska Hildebrand. (Foto: DSV)

Gelungener Abschluss der Saison für Stützpunkt-Biathletin Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld): Die 31-Jährige holte sich bei der Militär-Weltmeisterschaft in Hochfilzen den Titel im Sprint. Mit 21:11,4 Minuten lag sie – bei einem Schießfehler – auf der 7,5-km-Strecke vor der Ukrainerin Julia Dschima (21:43,9/2) sowie der Polin Kinga Matoraj (21:54,9/1).


Nur um 2,9 Sekunden verpasste die viertplatzierte Österreicherin Lisa Theresa Hauser die Bronzemedaille, Luise Kummer (SV Frankenhain/22:32,5/1) wurde Neunte.

Anzeige

Dafür kam aber Hauser in der Teamwertung (die besten 3 je Nation) zum Titelgewinn. Die Kitzbühelerin gewann gemeinsam mit der in Saalfelden wohnenden Julia Schwaiger sowie Dunja Zdouc (Radsberg) mit einer Gesamtzeit von 1:07:03,3 Stunden (5 Schießfehler) hauchdünn vor Polen mit Kinga Matoraj, Krystyna Guzik, Magdalena Gwizdon (1:07:04,8/5) sowie der Ukraine (Julia Dschima, Iryna Varynets, Marija Kruchova/1:07:52,0/5). Da nur zwei deutsche Athletinnen am Start waren, war hier keine Teamplatzierung möglich.

Anders war dies bei den Herren, wo es für das deutsche Trio Rang 5 gab. Rang 5 war auch die beste Platzierung im Einzel. Diesen Platz belegte über 10 km Erik Lesser (SV Frankenhain/24:36,3/1). Auch die Spitzenplätze erkämpften Läufer, die auch schon im Weltcup Erfolge gefeiert hatte. Benjamin Weger (Schweiz/23:48,7/19 setzte sich vor dem Letten Andrejs Rastorgujevs (24:17,9/1) und dem Österreicher Dominik Landertinger (24.20,1/0) durch. Zweitbester Deutscher im Feld der 61 gewerteten Athleten war Matthias Dorfer vom SV Marzoll (Stützpunkt Ruhpolding/25:54,7/1). Rang 31 ging an Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg/26:14,9/3), Rang 35 an Lars-Erik Weick (SV Frankenhain/26:33,6/4).

Landertinger verbuchte an seinem Wohnort Hochfilzen dann im Team sogar die Goldmedaille. Gemeinsam mit Simon Eder (Saalfelden) und Sven Großegger (Saalfelden) kam er in 1:14:28,9 Stunden (3 Schießfehler) zum Sieg vor der Schweiz (Benjamin Weger, Joscha Burkhalter), die bei sechs Schießfehlern 15 Sekunden Rückstand hatte. Relativ groß war der Vorsprung auf die Ukraine (Ruslan Tkalenko/Sergej Semenov, Arton Pryma/1:16:03,5), die Bronze erkämpfte. Hinter Russland (1:16:08,9/4) kam das deutsche Trio mit Lesser, Dorfer und Strelow (1:16:45,9/5) auf den 5. Platz. who