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Teisendorf steht in der entscheidenden Runde

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Teisendorfs Torschütze Max Streibl (rechts) nahm die Glückwünsche seines Teamkollegen Raimund Gasser entgegen. (Foto: Butzhammer)

Der SV Teisendorf hat die erste Relegations-Hürde auf dem Weg in die Fußball-Bezirksliga erfolgreich gemeistert. Mit dem 1:1 im Rückspiel bei der SG Reichertsheim-Ramsau sind die »Rothosen« nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel eine Runde weiter. Hingegen scheiterte die SG um Trainer Klaus Michel zum dritten Mal in Folge als Vizemeister der Kreisliga am Aufstieg.


Nach einer furiosen ersten Halbzeit ging den Gastgebern nach der Pause die Luft aus. »Teisendorf war aggressiver und erlaubte uns nicht, unser gewohntes Spiel aufzuziehen«, analysierte Michel nach der Partie. Dabei hatte es vor mehr als 800 Fans eine Halbzeit lang für die Gastgeber gut ausgesehen. Die SG drängte auf eine schnelle Führung. Teisendorf konnte sich nach einer Viertelstunde etwas befreien, doch Matthias Löw langweilte sich über weite Strecken im Reichertsheimer Tor.

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Teisendorf rennt Rückstand hinterher

Albert Schaberl, Sebastian Pichlmeier und Markus Eisenauer machten viel Dampf, doch das 1:0 nach einer halben Stunde ging nicht auf das Konto des Trios. Christian Bauer trat zum Freistoß an, nachdem Pichlmeier unsanft gebremst worden war. TSV-Tormann Franz Schwangler hatte, in die tiefstehende Sonne blickend, nicht mit einem Torschuss aus 25 Meter gerechnet, doch Bauer platzierte das Leder gefühlvoll neben dem linken Pfosten. Mit dem Pausenpfiff hatte Pichlmeier sogar das 2:0 auf dem Fuß, zirkelte den Ball aber im Fallen haarscharf über das linke Kreuzeck.

In Durchgang zwei blieben die Teisendorfer lange abwartend, erarbeiteten sich aber nach und nach mehr vom Spiel und vor allem die Lufthoheit, während die Konter der Hausherren zu unkonzentriert waren. Nach 70 Minuten war es so weit: Max Streibl drang in den Strafraum vor und traf mit dem 1:1 nicht nur ins lange Eck, sondern auch mitten ins Reichertsheimer Herz. Groß war hingegen der Jubel der Gäste, die nach dem Unentschieden weiter vom Aufstieg träumen dürfen. »Es war immer ein Kampfspiel. Beide haben Fehler gemacht und die Fehler der anderen ausgenutzt«, bilanzierte Teisendorfs Trainer Josef Aschauer nach dem Schlusspfiff.

Nun trifft Aschauer mit seiner Elf in Hin- und Rückspiel auf den Sieger des Duells zwischen dem FSV Pfaffenhfofen und dem ST Scheyern. Im Hinspiel trennten sich diese beiden Teams 2:2. ah