weather-image
-2°

Tagessieg für Thomas Plenk

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Überstand auch diesen Beinangriff und holte sich zur Freude der heimischen Zuschauer den Tagessieg im Ruhpoldinger Kurpark: der Inzeller Thomas Plenk (rechts). (Foto: Schick)

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die sieggewohnten Pfoadathleten aus Österreich und Südtirol beim Alpencupranggeln im Ruhpoldinger Kurpark, dem 5 von insgesamt 13 Turnieren in der aktuellen Saison. Allen voran Hermann Höllwart von der Kampfgemeinschaft Taxenbach-Eschenau, der durch Platzierungen unter den besten Drei seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen konnte und auf dem besten Weg ist, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.


Auch wenn ihm sein Vereinskamerad Christian Pirchner den Tagessieg in der Leistungsklasse I wegschnappte und im Hogmoar-Entscheid um den Meister aller Klassen für ihn nur Rang drei blieb, schraubte Höllwart sein Punktekonto um den begehrten Alpencup in die Höhe. Dabei ist der 27-Jährige nach einem Arbeitsunfall immer noch gehandicapt und trägt während der Duelle einen Kopfschutz.

Anzeige

Aus bayerischer Sicht legte Thomas Plenk eine seiner bisher besten Leistungen ab. Der Inzeller kämpfte großartig, zeigte spektakuläre Würfe und holte in der kombinierten Klasse II/III den einzigen Tagessieg für den Chiemgau. Immerhin ließ er neun Kontrahenten aus Salzburg und Tirol hinter sich.

Ebenfalls erfolgreich für den weißblauen Kader waren Sem Sieber in der Schülerklasse 6 bis 8 Jahre, Eduard Tatarinov (Jugend 14 bis 16), Florian Schwabl in der Klasse IV und Christian Pribil in der Leistungsklasse I.

Die etwa 300 begeisterten Zuschauer sahen kernigen Ranggelsport, dem auch der kurzzeitige Regenschauer nichts anhaben konnte. Es spricht für die Klasse der Akteure, dass sie danach mit dem schlüpfrigen Untergrund zurecht kamen und sich bei ihren Aktionen nicht bremsen ließen.

Durch die Folgen des Hochwassers in weiten Teilen des Pinz- und Pongaus war die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen der Organisatoren zurückgeblieben. So mancher Ranggler hatte zu Hause bleiben und bei den Aufräumarbeiten helfen müssen. Die Teilnehmer aus Osttirol mussten zudem eine fünfstündige Anreise in Kauf nehmen. Da der Felbertauern gesperrt war, führte die Fahrt über den Großglockner. Trotzdem holten die Österreicher zwei Tagessiege. Die Ergebnisse:

Schüler 6 bis 8 Jahre: 1. Martin Auer, Passeier-Südtirol, 2. Sem Sieber, Ruhpolding, 3. Mathias Höllwart, Pongau. – 8 bis 10 Jahre: 1. Niklas Lang, Matrei-Osttiriol, 2. Martin Hauser, Zillertal, 3. Florian Millauer, Leogang. – 10 bis 12 Jahre: 1. Moritz Höllwart, Pongau, 2. Kevin Holzer, Matrei, 3. Elias Stadler, Matrei. – 12 bis 14 Jahre: 1. Emanuel Warscher, Matrei, 2. Matthias Gufler, Passeier, 3. Philipp Holzer, Matrei.

Jugend 14 bis 16 Jahre: 1. Markus Mittermayr, Saalbach, 2. Johannes Schneider, Saalbach, 3. Eduard Tatarinov, Traunstein. – 16 bis 18 Jahre: 1. Andre Steger, Bramberg, 2. Daniel Gruber, Uttendorf, 3. Stefan Sulzenbacher, Brixental-Wildschönau.

Erwachsene Klasse IV: 1. Hans Wallner, Fieberbrunn, 2. Marcel Nindl, Uttendorf, 3. Florian Schwabl, Inzell. – Klasse kombiniert III-II: 1. Thomas Plenk, Inzell, 2. Bernhard Steger, Going, 3. Andreas Hinterbichler, Rauris, 4. Christoph Eberl, Leogang, 5. Markus Geisler, Bramberg, 6. Maximilian Heim, Zillertal. – Klasse I: 1. Christian Pirchner, 2. Hermann Höllwart, beide Taxenbach-Eschenau, 3. Christian Pribil, Traunstein. – Hogmoar, Meister aller Klassen: 1. Alois Dum, Leogang, 2. Christoph Eberl, Leogang, 3. Hermann Höllwart, Taxenbach-Eschenau. ls

- Anzeige -