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Taekwondo-WM in Inzell: Beeindruckende Eröffnungsfeier

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Nach dem Einmarsch der Nationen gaben alle Nationen eine gut einstudierte Kampfdemonstration. (Foto: Wegscheider)

»I declare open the games of Inzell« (»Ich erkläre die Spiele von Inzell für eröffnet«) – mit diesen Worten hat der Präsident der Internationalen Taekwondo Federation (ITF), Grand Master Pablo Trajtenberg aus Argentinien, die Weltmeisterschaften im Chiemgau bei einer beeindruckenden Eröffnungsfeier in der Inzeller Max-Aicher-Arena eröffnet. Insgesamt treten bei den Wettkämpfen 1234 Sportler aus 64 Nationen an.


Die Fanfarenbläser von »Crachia Hausham« spielten zu Beginn der Eröffnungsfeier in der voll besetzten Arena, ehe Sprecher Florian Steinborn gekonnt durchs Programm führte und mit »Servus, Griaß Eich und hello everyone and welcome to Germany« die Besucher, Sportler und Funktionäre schnell auf seiner Seite hatte. Er war sichtlich erfreut über den regen Zuspruch bei der Eröffnungsfeier. »Es ist beeindruckend, die vielen Sportler und Betreuer aus der ganzen Welt hier in Inzell zu sehen. Taekwondo bringt die Leute zusammen und das ist wunderbar«, erklärte Steinborn.

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Der gleichen Meinung war auch Inzells 3. Bürgermeister Michael Lorenz: »Ich bin überwältigt von der Stimmung hier im Stadion. Inzell fühlt sich geehrt, die Weltmeisterschaften austragen zu dürfen.« Lorenz empfahl, neben den Wettkämpfen auch den Ort kennenzulernen und Inzell zu genießen. »Wir sind das Tor der Alpen und leben hier die Kultur.«

Nach den Eingangsreden folgte der Einmarsch der 64 teilnehmenden Nationen. Für die Deutschland waren Sarah Lehne und Colin Adolfs die Repräsentanten. Danach gab es eine kurze, aber durchaus beeindruckende Kampfdemonstration aller Nationen auf der Bühne.

Der Präsident von ITF Deutschland, Harry Vones, nutzte die Eröffnungsfeier, um sich bei Evi und Adalbert Wagner zu bedanken, die für die Hauptorganisation verantwortlich zeichnen. »Oftmals werden wichtige Personen vergessen, die in den Komitees arbeiten und für Vieles verantwortlich sind. Doch diese Leute sind enorm wichtig für das Gelingen eines Events«, so Harry Vones. Er dankte auch dem Miesbacher Taekwondo-Verein Oh-Do-Kwan für die enorme Unterstützung bei der Ausrichtung der Weltmeisterschaft in Inzell.

Pablo Trajtenberg eröffnete anschließend die Weltmeisterschaften. Unter dem Jubel der vielen Besucher wurden die Flaggen des Internationalen Verbands, von Deutschland und den Welttitelkämpfen gehisst, untermalt mit der Musik »Fanfare for the Common Man« von Emerson, Lake and Palmer.

Den Anfang der bayerischen Einlagen machten die »Hammerer Goaßlschnoiza« unter der Leitung von Franz Kloiber, die mit einem zackigen Musikstück die Besucher begeisterten und dafür auch den entsprechenden Applaus erhielten. Für viele der anwesenden Sportler und Betreuer war dieses »Peitschenknallen« absolutes Neuland.

Anschließend zeigte die Faschingsgesellschaft »Crachia Hausham« einen flotten Tanz, den Abschluss machte der kanadische Sänger Scott Downey mit einem eigens komponierten Lied über das Leben des Gründers von Taekwondo, General Choi Hong Hi, bei dem alle Zuschauer ihre Handylichter anmachten und so für eine eigene besondere Stimmung zum Ende dieser wirklich beeindruckenden Eröffnungsfeier sorgten. hw