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Tabellen-Vordermann beim SVK

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SVK-Spieler Maximilian Sturm (links, hier im Duell mit dem Dachauer Sebastian Brey) möchte heute zuhause drei Punkte einfahren. (Foto: Butzhammer)

Die Chancen des SV Kirchanschöring, die »rote Zone« der Fußball-Bayernliga Süd am 14. Spieltag zu verlassen, stehen nicht schlecht: Die Crew von Spielertrainer Patrick Mölzl begrüßt nämlich am morgigen Samstag um 15 Uhr den unmittelbaren Tabellen-Vordermann TSV Schwab-münchen im Stadion an der Laufener Straße. Und da neben den Gästen auch noch weitere Mannschaften wie Pipinsried, Bogen und Kottern mit nur einem oder zwei Zählern Vorsprung auf den SVK in Reichweite liegen, dürfen sich die gelb-schwarzen Fans berechtigte Hoffnungen machen, dass der Sprung auf einen Nichtabstiegsrang gelingt.


Mittelfeld-Motor Bernd Eimannsberger bezeichnet den TSV als »eine harte Nuss, wie jeder andere Gegner in der Bayernliga auch.« Doch man könne »gegen jede Mannschaft dieser Liga bestehen«, so der 24-Jährige, »auch wenn wir natürlich wissen, dass wir alles aus uns rausholen müssen, um zu gewinnen – egal wer kommt.«

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Am vergangenen Wochenende lieferten die »Anschöringer« dem Regionalliga-Absteiger VfR Garching in dessen Stadion am See einen tollen Fight (1:1), der die Stimmung und das Selbstvertrauen noch ansteigen ließ. »Obwohl: Die Stimmung ist bei uns immer super«, betont Eimannsberger, »egal ob wir gewinnen oder nicht.« Der SVK sehe sich derzeit gerne in der Rolle des Außenseiters und habe »genug Kraft, um nach wie vor gefährlich nach vorne zu spielen«, meint der Mittelfeldmann.

Die Schwabmünchener liegen zwar nur einen Zähler vor den Gelb-Schwarzen, doch immerhin haben sie schon zweimal in der Fremde gewonnen (1:0 in Erlbach, 3:2 in Ruhmannsfelden). Die Hausherren täten also gut daran, Vollgas zu geben, um auf gar keinen Fall Heimniederlage Nummer vier hinnehmen zu müssen. Sollte man leer ausgehen, würde man nämlich »Big Points« im Kampf gegen den Abstieg einbüßen.

Die Gäste aus dem Landkreis Augsburg stellen mit Germar Thiele übrigens auch den offiziellen Bayernliga-Sprecher. In seinem Club fungiert er obendrein als Abteilungsleiter und Vereinswirt – ein Fußballverrückter im positiven Sinne eben. Thieles Truppe liegt im bisherigen Direktvergleich mit dem SVK – der aus der Landesliga-Süd-Saison 2011/12 stammt – mit 2:0 Siegen in Front. Aber das sei »schon lange her«, meint der Bayernliga-Sprecher, der vor allem »die tollen, vielen Zuschauer« bestens in Erinnerung behalten hat.

Das morgige Duell ist für ihn »ein Sechs-Punkte-Match«. Thiele sieht dabei leichte Vorteile auf Kirchanschöringer Seite, »weil wir im Moment viele Verletzte und Ausfälle haben«. Das letzte Schwabmünchener Heimspiel gegen Hankofen-Hailing, das 1:4 verloren wurde, »war auch ein bisschen ein Offenbarungseid.«

Zur derzeitigen Lage in der Liga erklärt Thiele, dass es für Kirchanschöring wie für alle anderen Aufsteiger »das höchste der Gefühle« sei, »die Liga zu halten.« Da sehe er die Chancen »bei uns, Kirchanschöring, Kottern und Erlbach relativ gleich.« Die Ruhmannsfeldener seien dagegen etwas abgeschlagen: »Die werden es noch schwerer haben, drinzubleiben!« cs