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Synergieeffekte nutzen

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Karlheinz Waibel ist beim Deutschen Skiverband Bundestrainer Wissenschaft und Technologie. (Foto: SB)

Diese Wintersaison steht ganz im Zeichen der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Der Deutsche Skiverband will mit den Alpinen, den Skispringern, den Kombinierern und natürlich den Biathleten dabei glänzen.


Eine ganz wichtige Rolle kommt daher Karlheinz Waibel zu, dem ehemaligen Cheftrainer der alpinen Ski-Herren. Waibel ist jetzt Bundestrainer Wissenschaft und Technologie – und das eben spartenübergreifend.

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Seine Aufgabe ist es, Synergien zwischen den Sportarten zu erkennen und diese auch zu nutzen. »Da lief bisher wenig zusammen«, betonte Waibel bei einem Pressegespräch am Rande des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding.

Für Südkorea sei die Herausforderung vor allem, dass die Sportler schnell die Umstellung auf die koreanische Zeitzone packen. Das geschehe durch speziell entwickelte Lichtbrillen, informierte er. Damit könnten die Sportler unter Umständen vom Gefühl her sogar in der europäischen Zeitzone bleiben. Man müsse schauen, inwieweit das natürlich Sinn mache.

Es sollen aber noch weitere Synergieeffekte genutzt werden – etwa bei der Gleittechnik der Skier. »Da können die Alpinen zum Beispiel von den Langläufern und Biathleten profitieren.« Bisher sei das eben anders gewesen, betonte er, »da kochte jeder seine eigene Suppe«. SB

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